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Konrad-Adenauer-Stiftung (Logo)Länderberichte

Am 24. Juni 2018 wählt die Türkei zum ersten Mal seit dem per Volksabstimmung beschlossenen Wechsel vom parlamentarischen zum Präsidialsystem ihren Präsidenten und ein neues Parlament. Die vorgezogenen Wahlen stehen im fragilen Kontext eines möglichen Wirtschaftsabschwungs und geopolitischer Umorientierung. Amtsinhaber Recep Tayyip Erdoğan wird sich voraussichtlich in einer Stichwahl um das Präsidentenamt durchsetzen. Weniger hoffnungsvoll blickt seine Partei auf die Parlamentswahlen, in denen die Opposition, auch mit Hilfe eines Wahlbündnisses, eine Parlamentsmehrheit erlangen könnte.

Der Präsidentenpalast Ak Saray in Ankara. | © Ex13 / Wikimedia / CC BY-SA 4.0© Ex13 / Wikimedia / CC BY-SA 4.0
Der Präsidentenpalast Ak Saray in Ankara. Amtsinhaber Recep Tayyip Erdoğan wird sich voraussichtlich in einer Stichwahl um das Präsidentenamt durchsetzen. | © Ex13 / Wikimedia / CC BY-SA 4.0

Für Kritik sorgen Menschenrechtslage und Rechtsstaatlichkeit im Land, in dem weiterhin der Ausnahmezustand gilt und jüngste Wahlrechtsreformen Manipulation erlauben könnten.

Den vollständigen Länderbericht zu den Wahlen in der Türkei 2018 können Sie als PDF herunterladen.

Kontakt

Sven-Joachim Irmer
Leiter des Auslandsbüros Türkei
Tel. +90 312 440 40 80
Sven.Irmer(akas.de


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