Veranstaltungsberichte

Frieden und Sicherheit in Nordostasien

Das Jeju Peace Institute und die KAS Korea organisierten im November eine internationale Tagung zum Thema “Peace and Security in Northeast Asia: Ways for Institutionalization”.

Ziel der Veranstaltung war es, Wege zur Stabilisierung des Friedens und der Sicherheit in Nordostasien durch Kooperation und regionale Integration zu finden.

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Marc Ziemek und Kim Sook, Chefunterhändler der Sechs-Parteien-Gespräche
Dazu kamen Experten aus Korea, Deutschland, Österreich und den Vereinigten Staaten zusammen. Der Workshop war insgesamt hochkarätig besetzt. So konnte u.a. der Chefunterhändler der Sechs-Parteien-Gespräche, Botschafter Kim Sook, für die Eröffnungsrede gewonnen werden. In dieser betonte er die entscheidende Rolle von Südkorea für eine positive zukünftige Entwicklung des Nordens und forderte Kooperation, Geduld und Sachlichkeit statt Emotionalität. Die Veranstaltung war unterteilt in die Diskussion von „traditionellen“ und „nicht traditionellen“ Dimensionen von Frieden und Sicherheit. Den Anfang machten die beiden koreanischen Experten Dr. Yoon Tae-Ryong und Prof. Han Yong-Sup, welche über die neue Dynamik in der Bündnispolitik Nordostasiens, Maßnahmen zur Vertrauensbildung und eine friedliche Wirtschaftsordnung auf der koreanischen Halbinsel sprachen. Prof. Dr. Carlo Masala erläuterte die europäischen Erfahrungen in Bezug auf „Frieden und Sicherheit“, während der zweite deutsche Experte, Prof. Dr. Rüdiger Frank, über seine Vorstellung zu der möglichen „Kooperation mit und Entwicklung von Nordkorea“ referierte. Zuletzt schilderten Prof. Kim Jin-Ho, Dr. Yi Seong-Woo und Prof. Yoon Esook ihre Ideen zur Rolle der Regierung für den Frieden, Menschenrechten und ökologischen Kooperationen in Nordostasien.

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