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Konrad-Adenauer-Stiftung (Logo)Länderberichte

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Seit 1994 wird in Finnland der Staatspräsident durch direkte Wahlen vom Volk gewählt. Mit 62,7 Prozent der abgegebenen Stimmen am vergangenen Sonntag ist Sauli Niinistö der erste Präsidentschaftskandidat, dem es gelungen ist, im ersten Wahlgang eine absolute Mehrheit zu erreichen. Die Gründe für den enormen Zuspruch seiner Person und des Amtes des Staatspräsidenten deuten einen Wandel in der finnischen Politik an.

Sauli Niinistö stellte sich, von der konservativen Sammlungspartei (Kokoomus) und den Christdemokraten (Kristillisdemokraatit) unterstützt, als unabhängiger Kandidat zur Wahl des Präsidenten. Seine größten Herausforderer waren der Parlamentsabgeordnete der Grünen (Vihreäliitto) Pekka Haavisto und Laura Huhtasaari von der rechtspopulistischen Partei Wahre Finnen (Perussuomalaiset). Obwohl der Wahlsieg des amtierenden Staatspräsidenten im Voraus als sicher galt, ist der Abstand zu den insgesamt neun Mitbewerbern größer ausgefallen als erwartet. Der Abstand auf den Zweitplatzierten Pekka Haavisto, der 12,4 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte, verdeutlicht den überwältigenden Wahlsieg. Laura Huhtasaari erhielt mit dem drittstärksten Ergebnis lediglich 6,9 Prozent der Stimmen. Ebenfalls bezeichnend für die Überlegenheit des Amtsinhabers ist die Tatsache, dass Niinistö in nur 13 Gemeinden ganz Finnlands weniger als 50 Prozent der Stimmen erhielt. Am höchsten war die Zustimmung für ihn in der Gemeinde Luodo (im Westen des Landes) mit 84,3 Prozent, am niedrigsten in der Gemeinde Tervola (Lappland) mit 44,3 Prozent.

Den vollständigen Länderbericht zur Wiederwahl von Sauli Niinistö zum Staatspräsidenten Finnlands können Sie als PDF herunterladen.

Kontakt

AbbildungElisabeth Bauer
Leiterin des Auslandsbüros für die Baltischen Staaten und Skandinavien
Tel. +371 67 331-266
Elisabeth.Bauer(akas.de


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