China – China
Die Politische Meinung, (2/2005) 423
Im Februar befasst sich „Die Politische Meinung“ in ihrem Schwerpunkt mit dem aufstrebenden China. Das „Reich der Mitte“ zeigt seinen Ehrgeiz in einer atemberaubenden Wirtschaftsdynamik und dem Streben der neuen Pekinger Doppelspitze nach einer Weltmachtsposition. Erörtert werden zudem die Entwicklung des chinesischen Rechtsstaates und seine Menschenrechtspolitik, die Situation der Demokratiebewegung in der Sonderverwaltungsregion Hongkong, die Abhängigkeit von Öl- und Rohstoffimporten sowie die Übertragbarkeit deutscher Zeitgeschichte als Lernbeispiel für die Reduzierung autoritärer Strukturen in China. Unter der Rubrik „Innenpolitische Debatten“ kommt die Föderalismusreform und der politische Umgang mit der um sich greifenden Praxis der Spätabtreibungen ebenso zur Sprache wie die Entschlüsselung der Akte „Rosenholz“, die die Rolle des Spionagedienstes in der DDR transparent macht.
China-Euphorie ohne Grenzen?
Plädoyer für eine ausgewogenere Sicht auf ein Land der Superlative
Die großen wirtschaftlichen Erfolge des „Reiches der Mitte“ haben verschiedene Gesichter. Mit einer innenpolitischen Öffnung gehen sie nicht per se einher Stefan Friedrich mehr...
Aufwind für die Demokratiebewegung
Die Parlamentswahlen in der Sonderverwaltungsregion Hongkong
Im September 2004 fanden in der Sonderverwaltungsregion Hongkong die letzten Parlamentswahlen statt. Bestimmend war das Thema der Einführung allgemeiner Direktwahlen des Regierungschefs und der Legislativversammlung. Katrin Willmann M.A. mehr...
Who ist Hu, und wer ist Wen?
Eine neue Pekinger Doppelspitze führt China auf den Weg zur Weltmacht
Hu Jintao ist in Personalunion Führer von Partei, Staat und Armee der Volksrepublik China. Sein Pendant findet Hu im gleichaltrigen Premier Wen Jiabao, der als Technokrat eine vergleichbare Karriere im Inland machte. Johnny Erling mehr...
China auf dem Weg zum Rechtsstaat?
Aufschwung und Machterhalt sollen abgesichert werden
Der chinesische Weg zu einer formalen rechtsstaatlichen Ordnung soll vor allem die wirtschaftliche Entwicklung und den Machterhalt der parteistaatlichen Führung absichern. Ein liberaler Verfassungsstaat ist noch nicht in Sicht. Björn Ahl mehr...
Zur Menschenrechtspolitik der Volksrepublik China
Bedingungen eines notwendigen Dialoges
Die historischen Auseinandersetzungen zwischen Individuum und Staat in Europa sind im chinesischen Erfahrungshorizont nicht enthalten. Ein erfolgreicher Dialog über Fragen der Menschenrechte bedarf daher einer intensiven Vertrauensbildung. Volkmar Köhler mehr...
Wirtschaftsforschung China: Quo vadis?
Zum Schwinden eines Fachgebietes bei steigender Bedeutung
Obwohl die Entwicklung der chinesischen Ökonomie international immer größere Aufmerksamkeit erfährt, ist ihre Erforschung in Deutschland bereits durch massive Einschnitte beeinträchtigt. Doris Fischer mehr...
Wirtschaftsmacht China
Eigendynamik und wachsende Verflechtung mit dem ostasiatischen Wirtschaftsraum
Die Entwicklung der chinesischen Ökonomie hat eine erstaunliche, bisweilen bedrohliche Dynamik angenommen. Eine Analyse ihrer Indikatoren und Gründe. Margot Schüller mehr...
Geht dem Drachen die Puste aus?
Chinas Energie- und Rohstoffhunger wird zur Achillesferse des Wirtschaftsbooms
Chinas Abhängigkeit von Öl- und Rohstoffimporten wächst, sein Energiebedarf steigt enorm an. Eine ausreichende Versorgung bei gleichzeitiger Wahrung der sozialen Stabilität gleicht einem Drahtseilakt. Kerstin Lohse-Friedrich mehr...
Ermahnungen von deutschen Freunden
Am Beispiel lernen – eine Studienreise
Erfolge und grundsätzliche Schwierigkeiten des Überganges von einem autoritären System zu einer demokratisch verfassten Gesellschaft sind an der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland deutlich abzulesen. Resümee einer Studienreise aus chinesischer Per Yang Peng mehr...
Föderalismusreform für Deutschland
Zu den Gründen des Scheiterns und den Voraussetzungen des Gelingens
Kurzsichtigkeit und Verantwortungslosigkeit haben sich in den Versuch einer Föderalismusreform eingeschlichen. Nur ein hoher öffentlicher Druck könnte noch ein Gelingen bewirken. Hartmut Kühne mehr...
Das Grauen der Spätabtreibung
Der Rechtsstaat darf nicht kapitulieren
Abtreibungen auch nach der zwanzigsten Schwangerschaftswoche greifen immer mehr um sich. Dabei ist die verpflichtende Voraussetzung einer lebensbedrohlichen Gefährdung der Mutter immer mehr aufgeweicht worden. Über die politischen Bestrebungen, zu Humanität und Rechtsstaatlichkeit zurückzufinden. Manfred Spieker mehr...
Die Entschlüsselung der Akte „Rosenholz“
Über die Kunst, DDR-Spione zu enttarnen
Die „Rosenholz“ genannten DDR-Archivalien bringen die zeitgeschichtliche Aufarbeitung der Rolle des Spionagedienstes erheblich voran. Auszüge aus dem Abschlussbericht der im Juli 2003 eingesetzten Forschungsgruppe. Helmut Müller-Enbergs mehr...
Aktuelles intern
Neue Aktionen, Programme und Publikationen der Konrad-Adenauer-Stiftung Walter Bajohr mehr...
Kontakt
Rita Anna Tüpper-Fotiadis

Rita Anna Tüpper-Fotiadis
Tel. +49 2241 246-2522
Fax +49 2241 246-2610
Rita.Tuepper-Fotiadis[at]kas . de
Die gedruckte Fassung der Monatsschrift ist über oben genannte Kontaktadresse, über den Verlag oder über den Buchhandel erhältlich. Die Politische Meinung erscheint zehnmal im Jahr. Der Bezugspreis für zehn Hefte beträgt 50,- € zzgl. Porto. Einzelheft 6,- €. Schüler und Studenten erhalten einen Sonderrabatt (25 Prozent). Die Bezugsdauer verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht bis zum 15. November eines Jahres schriftlich abbestellt wird.
