Solidarität mit Amerika?
Die Politische Meinung, (2/2003) 399
Im Februar greift die Politische Meinung die aktuelle Krise der transatlantischen Beziehungen auf. Die Analysen deutscher Experten und Journalisten ergänzt ein Essay aus amerikanischer Perspektive. Im Focus stehen der Fall Irak, die Isolierung der Bundesrepublik Deutschland sowie die Entwicklung der NATO nach dem Prager Gipfel. Ein literarischer Kommentar gibt zudem persönliche Einblicke in die auch biographischen Wurzeln deutsch-amerikanischer Freundschaft. Die Rubrik ?Literatur und Politik? befaßt sich in zwei Beiträgen mit den Werken und der Vita Václav Havels sowie mit der Frage einer möglichen ethischen Orientierung durch Literatur nach dem Holocaust. Die Bedeutung europäischer Identitätsfindung jenseits ökonomischer Belange und Verfahrensfragen stellen literatur- und kulturgeschichtliche Essays der Rubrik ?Europa kulturell? heraus. Dabei kommt insbesondere die notwendige Balance zwischen Freiheit und normativen Orientierungspunkten in den Blick. Ein Gedicht ?am 12. September? schlägt den Bogen zum Schwerpunkt und stellt die aktuelle Problematik der Weltsicherheit auch lyrisch in den Kontext der Anti-Terror-Politik.
Transatlantische Anti-Terror-Politik
Deutschland – ein Alliierter zweiter Klasse?
Die Differenzen zwischen den US-Amerikanern und den Europäern sind nicht sehr viel erheblicher als die innereuropäischen. Sie rechtfertigen jedenfalls keine selbst verschuldete Zweitklassigkeit Deutschlands unter den NATO-Mitgliedsstaaten. Michael Mertes mehr...
Deutschland und die neue NATO
Reformen wider die Sonderrolle
Die Weiterentwicklung des Konzeptes der NATO stellte die Bundesregierung vor neue Herausforderungen. Ohne in eine Sonderrolle des Bündnisses abzugleiten, kann sie sich den drängenden Reformen nicht entziehen. Karl-Heinz Kamp mehr...
Die deutsch-amerikanische Krise
Analyse einer verfehlten Außenpolitik
Die durch die Medien verbreitete antiamerikanische Gesinnung bot Schröder die Folie seiner Wahlkampfstrategie. Der vordergründige Erfolg basiert auf einem der schwersten außenpolitischen Fehler der Nachkriegsgeschichte. Friederich Mielke mehr...
Beziehungen in schwerster Krise
Zu den gegenwärtigen deutsch-amerikanischen Differenzen
Die Regierung Schröder/Fischer verkauft ihre diplomatischen Fehler als moralisch einwandfreie Positionierung. Ihre Rhetorik aber führt in internationale Bedeutungslosigkeit und Ansehensverlust. Christian Hacke mehr...
Tragische Isolation
Ein amerikanischer Blick Ein amerikanischer Blick Außenpolitik
Aus amerikanischer Perspektive erscheint das außenpolitische Handeln des deutschen Bundeskanzlers als blind gegenüber den realen Bedrohungen, die der Irak verursacht. Während andere die Verantwortung übernehmen, ist die deutsche Stimme irrelevant geworden. Gerald R. Kleinfeld mehr...
I never smoke Germans
Ein literarischer Kommentar greift die gegenwärtigen deutsch-amerikanischen Beziehungen und die Frage eines möglichen Krieges gegen den Irak in Form einer Kurzgeschichte auf. Gabriele Wohmann mehr...
Der Fall Irak
Zur neuen Strategie der USA
Die militärische Strategie der USA gegenüber Saddam Hussein ist in objektiven Bedrohungsfaktoren und den Situationszwängen des Mittleren Ostens begründet. Eine ernüchternde Analyse. Lothar Rühl mehr...
Wandel und Erweiterung
Der Prager NATO-Gipfel und die transatlantischen Beziehungen
Die veränderte Welt-Sicherheitslage hat den Prager NATO-Gipfel zu einem Wendepunkt für das Bündnis gemacht. Für die transatlantischen Beziehungen sind seine Ergebnisse von höchster Bedeutung. Michael Rühle mehr...
Sprachskepsis und Wertekrise
Zur deutschsprachigen Literatur der Nachkriegszeit
Mit den Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges und der Shoah wurde auch die deutschsprachige Literatur vor die Tatsache eines zerbrochenen ethischen Orientierungsrahmens und die Frage nach den Relikten seiner Aussagekraft gestellt. Walter Schmitz mehr...
Die Amtszeit von Václav Havel geht zu Ende
Der Dichterpräsident von der Prager Burg
Der feste Glaube an die Kraft der Veränderung führte den Prager Dichterpräsidenten durch Verhaftungen, Selbstzweifel und Idealismus hindurch auf den Weg des Erfolges. Wolf Scheller mehr...
Europäische Kultur – Orientierung und Freiheit
Im Spannungsfeld von Uniformität und Individualität
Kulturelle Einbindung bedingt ein natürliches Spannungsfeld zwischen der Gültigkeit von Normen und freier Selbstbestimmung des Individuums. Auch im europäischen Einigungsprozess müssen diese Konstanten verstärkt berücksichtigt werden. Hellmut Seemann mehr...
„Hinein ins Orientierungs-Vakuum . . .!“
Persönlicher Rückblick auf eine Prager Tagung
Den Zusammenhang von „Literatur, Werten und Europäischer Identität“ beleuchtete eine Tagung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Prag. Ein persönlicher Rückblick schildert die Lebendigkeit des Themas und der Begegnungen. Schramm Godehard mehr...
Härte und Langsamkeit
gelesen
Kurt Drawert: Frühjahrskollektion – Thomas Rosenlöcher: Am Wegrand steht Apollo Daniela Tandecki mehr...
Der Blick in die Zukunft oder nur aus dem Fenster
gelesen
Am 12. September 2001 Lutz Rathenow mehr...
Die politische Zunge
zweifach gelesen
Uwe Pörksen – zweifach gelesen – Norbert Lammert, Roland Kaehlbrandt mehr...
Begriffe besetzen
gelesen
Tilman Mayer, Reinhard C. Meier-Walser: Der Kampf um die politische Mitte Manfred Agethen, Eckhard Jesse, Erhart Neubert: Der missbrauchte Antifaschismus Volker Kronenberg Volker Kronenberg mehr...
Show oder Politik?
gelesen
Richard Meng: Der Medienkanzler – Andreas Dörner: Politainment Ina Brandes mehr...
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Rita Anna Tüpper-Fotiadis

Rita Anna Tüpper-Fotiadis
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