Genforschung und Bioethik
Die Politische Meinung, (4/2001) 377
Die Aprilausgabe der Politischen Meinung setzt sich mit dem aktuellen Stand der Genforschung auseinander. Ihre ethischen und politischen Konsequenzen analysieren Geistes- und Naturwissenschaftler, Politiker und Journalisten, die die komplexe Debatte klar strukturieren und auf ihre entscheidenden Fragen hinführen. Ein Glossar mit den wesentlichen Begriffen der bioethischen Diskussion erleichtert den Einstieg in die Thematik. Der europapolitische Focus richtet sich im April auf die deutsch-französischen Beziehungen sowie auf die Arbeit des Europäischen Gerichtshofes. Von innenpolitischer Brisanz ist das Bestreben der PDS eine Zusatzformel in das Grundgesetz einzubringen. Ein prägnanter Beitrag charakterisiert die Strategie der angestrebten semantischen Neubestimmungen. Nach der besonderen Würdigung des 125. Geburtstages Konrad Adenauers wird nun auch seines Todestages mit einem Blick auf sein aktuelles Ansehen gedacht. Mit Max Frisch und Galsan Tschinag schenkt die Politische Meinung im April zwei gegensätzlichen Literaten ihre Aufmerksamkeit, die in ihren Werken die Pole des irritierten Individuums und der festgefügten Gemeinschaft beschreiben.
Lexikon der Bioethik
Dem Leser werden auf der einen Seite unentbehrliche Sachinformationen vermittelt, auf der anderen Seite aber auch Maßstäbe zu ihrer ethischen und moralischen Einordnung. Peter Altmaier mehr...
Abschied vom fürsorglichen Staat
Ein Kommentar zur deutschen Realitätsscheu
Rüdiger von Voss mehr...
Der Mensch ist nicht des Menschen Wolf
Zur bioethischen Verantwortung der Politik
Rita Anna Tüpper-Fotiadis mehr...
Du bist doch Schamane!
Der Autor Galsan Tschinag und sein Roman „Die graue Erde“
Galsan Tschinag, mongolischer Nomade, studierte in den sechziger Jahren Germanistik und gibt heute mit seinen deutschsprachigen Romanen Einblick in eine geheimnisvolle, doch sterbende Welt. Klaus Manger mehr...
Max Frisch und die Deutschen
Zum 10. Todestag des Schweizer Schriftstellers
Das sich seiner selbst vergewissernde Individuum ist der thematische rote Faden seines Werkes. Doch der vor zehn Jahren verstorbene "Klassiker der Gegenwart" rieb sich auch an der Politik. Wolf Scheller mehr...
Das Ansehen Adenauers heute
Nachgefragt: Was bleibt vom "Alten"?
Die Besucherreaktion im Bundeskanzler-Adenauer-Haus spiegelt zahlreiche Facetten im aktuellen Image des großen Staatsmannes, der im April 1967 verstarb. Michael Krekel mehr...
Die "antifaschistische" Republik
Die PDS strebt eine neue Lagerbildung an
Die PDS strebt nicht ohne Erfolg eine neue Lagerbildung an - auch auf Kosten des Grundgesetzes. Ihre semantischen Neubestimmungen finden bei den Sozialdemokraten offene Ohren. Manfred Wilke mehr...
Der europäische Gerichtshof in den Medien
Zu den Konsequenzen mangelnder Vermittlung und Rezeption
Wie wirkt sich die für die gesamte EU verbindliche Rechtssprechung auf die Bundesrepublik Deutschland aus? Trotz der Brisanz der Frage findet eine öffentliche Kommunikation hierüber kaum statt. Frank Leptien mehr...
Der Kern des Kerns: Deutschland und Frankreich
Zu der gemeinsamen Verantwortung für Europa
Die deutsch-französische Zusammenarbeit muss qualitativ auf ein höheres Niveau gehoben werden. Intensive persönliche Kontakte und eine institutionelle Abstützung der Beziehungen sind gefragt. Karl A. Lamers mehr...
Der Streit über die Forschung an Embryonen
Überblick über die Debattenlage
In der aktuellen Debatte um Ziele und Grenzen des medizinischen Fortschrittes gerät das Kriterium der Unantastbarkeit der menschlichen Würde immer mehr aus dem Blick. Matthias Gierth mehr...
Gentechnologie und Menschenwürde
Eine ethische Grundlagen-Orientierung
Der hohe ethische Anspruch der Kirchen und des Bundesverfassungsgerichtes kann nur durch den konsequenten Schutz ungeborenen Lebens auch bei der Forschung glaubhaft werden. Stephan Raabe mehr...
Recht und Ethik der modernen Medizin
Die Geister der Gentechnik sind gerufen
Die Politik darf sich nicht auf eine scheinbar wissenschaftliche Neutralität stützen, denn es verstärkt sich die Gefahr, dass menschliches Leben für verfügbar gehalten wird. Werner Lensing mehr...
Kein Auftrag zum achten Tag der Schöpfung
Die Rechte des Menschen müssen auf seiner bloßen Existenz begründet bleiben
Die Rechte des Menschen müssen auf seiner bloßen Existenz begründet bleiben. Nur klare Grenzziehungen können eine unheilvolle Selektionsdynamik verhindern. Rudolf Henke mehr...
Durch die Genomforschung zur individualisierten Medizin
Zu Chancen und Grenzen der jüngsten Ergebnisse
Die Erforschung der menschlichen Gene hat ihre erfolgreiche Anwendung auf die Entwicklung von Medikamenten bereits unter Beweis gestellt. Vor allem ihre diagnostische Nutzung kann jedoch zu einer großen Belastung für die Betroffenen werden. Ein Überblick über die jüngsten wissenschaftlichen Ergebnisse. Barbara Hobom mehr...
Die Herausforderung der Bioethik: Zukünftige Humanität
Die Forscher warnen vor Perfektionsträumen
Angesichts der umwälzenden Erkenntnisse der Lebenswissenschaften geht es heute um die Verantwortung für neu zu entwickelnde Normen. Bereits die Forschung selbst, nicht erst ihre Anwendung, greift zunehmend unumkehrbar in ihren Gegenstand ein. Ludger Honnefelder mehr...
Kontakt
Rita Anna Tüpper-Fotiadis

Rita Anna Tüpper-Fotiadis
Tel. +49 2241 246-2522
Fax +49 2241 246-2610
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