Diskussion

Flucht und Vertreibung - ein zeitloses Thema

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Details

Am Anfang der Geschichte steht die Vertreibung. Zu allen Zeiten haben kleinere oder größere Gruppen von Menschen ihren Wohnsitz gewechselt, sei es, dass politische oder naturgegebene Umstände sie vertrieben hatten, sei es, dass sie in einer neuen Heimat bessere Lebensbedingungen zu finden hofften. Die Überlieferung beginnt mit dem Auszug der Kinder Israels aus Ägypten und der babylonischen Gefangenschaft, es folgt die Landnahme der Indogermanen im Mittelmeerraum und die griechische Kolonisation, sowie eine Serie von Verbannungen und Umsiedlungen. Nach der Völkerwanderung und der Ausbreitung der Araber hat es seit der frühen Neuzeit die Europäer nach Übersee gelockt, während religiöse und nationale Spannungen sowie Kriege Völkerverschiebungen und Vertreibungen bewirkten, die im 20. Jahrhundert ihren bisherigen traurigen Höhepunkt erlebten.

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Veranstaltungsort

Konrad-Adenauer-Stiftung, Martinistr. 25, 28195 Bremen

Referenten

  • Prof. Dr. Alexander Demandt lehrte am Friedrich-Meinecke-Institut an der Freien Universität Berlin und hat Publikationen zur Antike
    • zur Kultur- und Wissenschaftsgeschichte vorgelegt.
      Kontakt

      Reinhard Wessel

      Reinhard Wessel bild

      Wissenschaftlicher Mitarbeiter

      Reinhard.Wessel@kas.de +49 511 4008098-15 +49 511 4008098-9