Veranstaltungsberichte

Die JONA im BWK Bremen

von Kristina Glück
In der jüngsten Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung sprach der Leiter des Bildungswerks Bremen, Dr. Ralf Altenhof, über die aktuelle politische Situation im Lande Bremen. Anlass dazu war die aktuelle JONA-Tagung (journalistische Nachwuchsakademie) der Konrad-Adenauer-Stiftung, an der ca. 15 Stipendiaten teilnahmen.

Die JONA fördert Studierende, indem sie ihnen eine volontariatsähnliche Ausbildung während des Studiums ermöglicht. Die 17-tägige JONA-Tagung, unter der Leitung von Frank Windeck, findet dieses Mal in Bremen statt und vermittelt die Grundlagen des Print- und Hörfunkjournalismus.

Nach einer kurzen Beschreibung der Tätigkeitsfelder der Stiftung legte Altenhof seinen Fokus auf die allgemeine politische Lage Bremens. Dabei wurden politische Themen wie die durchgehende SPD-Regierung seit 1945 angesprochen sowie die diesjährige Wahl zur Bremischen Bürgerschaft. Darüber hinaus wurden sozialrelevante Aspekte thematisiert und Bremen als „Stadt der Gegensätze“ bezeichnet. So herrscht in Bremen und Bremerhaven schon seit einigen Jahren einerseits eine steigende Armut. Andererseits ist die Hansestadt für ihre sehr hohe Millionärsdichte bekannt. Ein anderes Beispiel ist der Grad der Bildungsqualität bei Schulen und Hochschulen. Es ist längst bekannt, dass allgemeinbildende Schulen im PISA-Vergleich durchgehend den letzten Platz belegen, indes die Universitäten und Hochschulen inzwischen einen guten Ruf genießen. Die Universität Bremen ist längst keine „rote Kaderschmiede“ mehr. Auch die renommierte, private Jacobs-University stärkt den Hochschulstandort Bremen.