Veranstaltungsberichte

Karikaturist Dieter Hanitzsch zeichnet mit Schülern

von Jana Glose

Workshop am Hermann-Böse-Gymnasium

Am Mittwoch, den 23. September ist das Begleitprogramm der Konrad-Adenauer-Stiftung Bremen anlässlich der Ausstellung „Eine Karikatur sagt mehr als 1000 Sätze – 25 Jahre deutsche Einheit im Spiegel der Karikatur“ mit einem Workshop unter der Leitung des Karikaturisten Dieter Hanitzsch gestartet. In einem zweistündigen Workshop zeigte Hanitzsch den Schülerinnen und Schülern der 9. Klasse des Hermann-Böse-Gymnasiums, wie ein Karikaturist arbeitet und wie eine Karikatur entsteht.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Tagungsleitern Sarah Bunk, begann Dieter Hanitzsch, der unter anderem für die „Süddeutsche Zeitung“ zeichnet und zwölf Jahre Chefkarikaturist der „QUICK“ war, mit seinem geplanten Programm. Es war das erste Mal in seinem Leben, dass er einen solchen Workshop an einer Schule durchführte.

Am Beispiel des Emissions-Skandals bei VW veranschaulichte Hanitzsch den Schülerinnen und Schülern den Prozess der Entstehung einer Karikatur von der Idee bis zur Umsetzung und zeichnete mit ein paar Strichen eine Karikatur an die Tafel. Die Schüler waren begeistert davon, wie schnell es ihm gelang seine Idee umzusetzen.

Dass es gar nicht so schwer ist, eine Karikatur zu zeichnen, zeigte Hanitzsch den Schülerinnen und Schülern im Anschluss. Sie durften selbst aktiv werden und sich als Zeichner ausprobieren. Unter dem Titel „Wie man eine Merkel macht, dass sie lacht“ zeigte Hanitzsch vorne an der Tafel, wie er mit wenigen Strichen den Kopf von Bundeskanzlerin Angela Merkel karikiert und forderte die Schülerinnen und Schüler auf, mitzuzeichnen. Von den Ergebnissen der Schülerinnen und Schülern war der erfahrene Karikaturist beeindruckt und stellte abschließend fest: „Ihr seht: Jeder Mensch kann zeichnen. Man muss sich nur trauen.“

Ansprechpartner

Dr. Ralf Altenhof

Dr

Landesbeauftragter und Leiter Politisches Bildungsforum Bremen

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