Veranstaltungsberichte

Gute Regierungspraktiken in Europa: Eine treibende Kraft für Griechenland

von Jeroen Kohls
Im Rahmen der Vortragsveranstaltung wurden europäische Reform-best practices vorgestellt und für Griechenland diskutiert.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung Griechenland lud, in Zusammenarbeit mit dem Karamanlis-Institut, vier renommierte internationalen Experten nach Athen ein.

Dr. Wolfgang Schüssel, österreichischer Bundeskanzler a.D. und Vorsitzender des Kuratoriums der Konrad-Adenauer-Stiftung, sprach über die österreichische Reform-Erfahrung in der Periode zwischen 1995 und 2007, die er als Bundesparteiobmann der ÖVP erlebt hat. Harris Georgiades, Finanzminister von Zypern, hat die erfolgreiche Strategie der Regierung Anastasiadis für die wirtschaftliche Erholung der Insel nach einer langjährigen Finanzkrise dargestellt. Maria Luís Albuquerque, ehemalige Finanzministerin von Portugal, präsentierte die Strukturreformen der Regierung von Pedro Passos Coelho als einen Weg zu Wachstum, aber auch zur sozialen Gerechtigkeit. Weiterhin beschrieb Professor Dr. Heribert Hirte MdB, Abgeordneter des Deutschen Bundestages, wie Soziale Marktwirtschaft und Rechtsstaatlichkeit zwei Erfolgsfaktoren für die Wirtschaft der EU-Mitgliedstaaten sein können. Die Diskussion wurde von der Journalistin Aristotelia Peloni moderiert

Der Präsident der Nea Dimokratia, Kyriakos Mitsotakis, betonte in seiner Eröffnungsrede die Wichtigkeit der Lehren, die sich aus bewährten EU-Praktiken zur Bekämpfung der Finanzkrise in Griechenland ergeben. Kostis Chatzidakis, Vizepräsident der Nea Demokratia, unterstrich in seiner Rede die Bedeutung von sofortigen und tiefgreifenden Reformen für Griechenland.

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