Juliane Liebers

Veranstaltungsberichte

"Die Zusammenarbeit mit unseren baltischen Partnern liegt uns am Herzen"

von Zarife Gagica

Vorsitzende der Auswärtigen Ausschüsse der Parlamente von Estland, Lettland und Litauen besuchen Konrad-Adenauer-Stiftung

Der Vorsitzende der Stiftung, Norbert Lammert, hat gestern eine baltische Delegation zu Gesprächen empfangen. Im Vordergrund stand der Austausch zu den Herausforderungen in der östlichen Nachbarschaft und die Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie

 

Deutschland und die baltischen Staaten pflegen traditionell enge und freundschaftliche Beziehungen. Im Rahmen ihres Besuchs in Berlin führten die Ausschussvorsitzenden der Auswärtigen Ausschüsse der Parlamente von Estland, Lettland und Litauen Gespräche in der Konrad-Adenauer-Stiftung mit dem Vorsitzenden Norbert Lammert und Frank Priess, dem stellvertretenden Hauptabteilungsleiter der Abteilung für Europäische und Internationale Zusammenarbeit.

Dabei bekräftigten die Vorsitzenden der Auswärtigen Ausschüsse, Marko Mihkelson (Estland), Rihards Kols (Lettland) und Žygimantas Pavilionis (Litauen), den Wunsch, weiterhin eng mit Deutschland in außenpolitischen Fragen zusammenzuarbeiten und dabei auch umfassend mit der KAS zu kooperieren: „Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist die einzige Stiftung, die sich seit der deutschen Wiedervereinigung mit ihrer Arbeit und ihren klaren demokratischen Werten in den baltischen Ländern einsetzt und eine sehr enge Zusammenarbeit mit den baltischen Partnern geschaffen hat.“ Gleichzeitig unterstrichen sie die Bedeutung Deutschlands für die Region: „Wir tragen gemeinsam die Verantwortung für unsere Nachbarschaft und unterstützen demokratische Prozesse. Deutschland spielt zusammen mit den USA eine entscheidende Rolle in der Sicherheit und Stabilität unserer östlichen Partnerschaft.“

Auch Lammert stellte den besonderen Stellenwert der Beziehungen heraus: „Angesichts globaler Herausforderungen wie der derzeitigen Bewältigung der Corona-Pandemie und den gemeinsamen außen- und sicherheitspolitischen Herausforderungen in der europäischen Nachbarschaft liegt uns die gute Zusammenarbeit mit unseren baltischen Partnern sehr am Herzen“, so der Vorsitzende der KAS. „Mit unserer Arbeit vor Ort und hier in Deutschland werden wir auch weiter an ihrer Seite stehen.“ Bei dem Treffen wurden unter anderem die besonderen Herausforderungen der Entwicklungen in Belarus und Ukraine angesprochen, die Zukunft der europäischen Integration, die transatlantischen Beziehungen und die gemeinsame Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie.

Die KAS ist seit Beginn der 1990er Jahre mit einem eigenen Programm in Lettland, Estland und Litauen aktiv. Der Situation vor Ort entsprechend, liegt naturgemäß ein deutlicher Schwerpunkt der KAS in den baltischen Staaten auf außen- und sicherheitspolitischen Fragestellungen.

Ansprechpartner

Zarife Gagica

Referentin für Ostmitteleuropa

zarife.gagica@kas.de +49 30 26996-3871 +49 30 26996-53871