Details
Die Sowjetische Diktatur von Josef Stalin hat das 20. Jahrhundert maßgeblich mitgeprägt und – gemessen an der aktuellen politischen Lage im Osten – tut das leider bis heute immer noch mit großen Auswirkungen.
Das Konzert und Vortrag „Kultur und Diktatur – Wege einer Koexistenz“ ermöglicht einen reflektierten Einblick in die damalige Zeit aus der Perspektive des Widerstandes der Intellektuellen mit künstlerischen Mitteln – vor allem Literatur und Musik.
Anmeldung über die Website der Villa Seligmann
Agenda
Mittwoch, 28. Oktober
18.30 Uhr
Einlass
19.00 Uhr
Begrüßung und Eröffnung
Eliah Sakakushev-von Bismarck
Geschäftsführender Direktor
Siegmund Seligmann Gesellschaft
Christoph Bors
Landesbeauftragter für Niedersachsen
Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.
19.10 Uhr
Vortrag und Konzert
Klavier und Moderation
Violine
21.30 Uhr
Veranstaltungsende
Musiker
Der vielseitige Violinist ist als Kammermusiker, Solist und Orchestermusiker tätig. Seit 2010 ist Alexander Lifland festes Mitglied des Beethoven Orchester Bonn. Er ist Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe. Sein beruflicher Werdegang führte Alexander Lifland u. a. zu den Münchner Philharmonikern und dem Gewandhausorchester Leipzig. Im Jahr 2009 wurde er 1. Konzertmeister des Orchesters des Landestheaters Coburg. In dieser Funktion trat er mehrfach solistisch in Erscheinung. Alexander Lifland wurde 1982 in Irkutsk geboren. Sein Musikstudium absolvierte Alexander Lifland an der Musikakademie Tel Aviv sowie an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Ein Highlight der letzten Jahre bildete u. a. der Soloauftritt mit dem Brahms Violinkonzert mit dem Symphonieorchester Bergisch Gladbach unter der Leitung von Roman Salyutov. Als Pianist und Moderator gestaltet dieser gemeinsam mit Alexander Lifland viele besondere Projekte, z. B. die Geschichte der Geige von Itzhak Orloff, der im Holocaust ums Leben kam. Neue Formate wie die Verbindung zwischen Musik, Literatur und Geschichte haben ebenfalls große Resonanz bei Publikum und Presse gefunden.
Roman Salyutov studierte Klavier und Dirigieren in Sankt Petersburg und Köln und wurde als Musikwissenschaftler zum Dr. phil. in Paderborn promoviert. Seine Auftritte führen ihn neben vielen Engagements in Europa auch in die USA, nach Japan, Australien, Neuseeland und Israel. Meisterkurse und musikwissenschaftliche Vorträge an Universitäten und im Rahmen von Festivals sind ebenso Teil seiner Tätigkeit. Er ist Leiter des Sinfonieorchesters Bergisch Gladbach und Organisator mehrerer nationaler wie auch internationaler Projekte. Neben seinen rein künstlerischen Auftritten beschäftigt sich Roman Salyutov mit Bildungs- und Aufklärungsarbeit durch Kultur wie auch multidisziplinären Projekten, die verschiedene Kunstarten und Darbietungsformen verbinden – beispielsweise Ausstellungen, Vorträge, Lesungen und Gesprächsrunden mit Musik. Ende 2024 hat er die erste „Internationale Erich Wolfgang Korngold Gesellschaft e. V.“ gegründet, die sich schwerpunktmäßig dem Schaffen verbannter, vergessener, verbotener und ermordeter Komponisten in der NS-Zeit widmet. Für sein Engagement im Bereich Kultur wurde Roman Salyutov mit der Ehrennadel der Stadt Bergisch Gladbach ausgezeichnet.
Organisatorisches
Konzeption:
Christoph Bors
Kooperationspartner:
Siegmund Seligmann Gesellschaft e.V. (Villa Seligmann)
Tagungsleitung:
Christoph Bors
Tagungsassistenz:
N.N.
Tagungsbeitrag:
Wird nicht erhoben
Anmeldung:
https://villa-seligmann.de/product/kultur-und-diktatur/
Organisation:
Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.
Politisches Bildungsforum Niedersachsen
Leinstr. 8, 30159 Hannover
T +49 511/400-8098-0
F +49 511/400-8098-9
Veranstaltungsstätte:
Villa Seligmann – Haus für jüdische Musik
Hohenzollernstraße 39
30161 Hannover
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