Veranstaltungsberichte

Die Arbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung und des Bildungswerks Bremen

von Karen Wille, Fatima Javadova
Im Rahmen der Veranstaltung "Berufsfelder für Politikwissenschaftler" hat Ralf Altenhof an der Universität Bremen die Arbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie des Bildungswerks Bremen vorgestellt. Er folgte damit einer Einladung von Bettina da Rocha, die sich im Institut für Politikwissenschaft für die Studienberatung verantwortlich zeichnet.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung verfügt über 70 Büros im Ausland, die sich u.a. für die Festigung der Demokratie, die Vertiefung der europäischen Einigung sowie die entwicklungspolitische Zusammenarbeit einsetzen. Ein weiterer Schwerpunkt der Stiftungsarbeit ist die Politische Bildung, in dessen Bereich auch das Bildungswerk Bremen fällt. Das BWK Bremen setzt dabei auf eine Mischung aus lokalen und allgemeinen Themen. So gibt es die Veranstaltungsreihe „Was heißt heute…?“, bei der Begriffe wie „gerecht“ „bürgerlich“, „männlich/weiblich“, „sozial“ einer Erörterung unterzogen werden. Ein weiterer Schwerpunkt sind Veranstaltungen mit Schulen und Jugendlichen, wie etwa jüngst die Veranstaltung in der Bremischen Bürgerschaft zu „Orte der Demokratie“. Außerdem organisiert das BWK Bremen Studienreisen und führt sie auch selber durch. Altenhof verwies auf die im Frühjahr 2011 geplante Studienreise „Auf den Spuren des Terrorismus in Deutschland“ und das Sommercamp „Laufend politische Bildung“, dessen Teilnehmer anlässlich des 50. Jahrestags des Baus der Berliner Mauer Teile des Grenzwegs in Berlin entlanglaufen.

Die KAS vergibt auch Stipendien im Rahmen der Begabtenförderung. Vor allem die Mischung aus Leistung, Persönlichkeit und sozialem oder gesellschaftlichem Engagement gäben den Ausschlag für die Aufnahme in das Förderungsprogramm, erklärte Altenhof den Studenten. Einzigartig ist auch das Programm der KAS zur Förderung des journalistischen Nachwuchses, eine studienbegleitende, volontariatsähnliche Ausbildung. Schließlich bietet das Bildungswerk Studierenden die Möglichkeit ein Praktikum zu absolvieren. Wichtig sei, dass man das tue, was einem Spaß macht und wofür man Interesse aufbringt, schloss Altenhof die Veranstaltung und bezog das wohl auch auf seine eigene Stelle, die für ihn ein „Traumjob“ ist.

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