Länderberichte

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

Mit Trippelschritten auf der Überholspur

von Paul Linnarz

Die Medien in Myanmar erkämpfen sich beharrlich immer größere Freiheiten. Regierung und Militär verfolgen die Entwicklung mit Argusaugen.

„Ziemlich soft und nicht allzu sexy“

von Paul Linnarz

Berichte über Natur und Umwelt haben in vielen asiatischen Medien einen schweren Stand. Nicht immer sind daran aber nur die Journalisten schuld.

Medien in Myanmar: Endlich frei(er)!

von Paul Linnarz

Regierung verkündet sofortiges Ende der Pressezensur - Nicht allen Medien ist zum Feiern zumute

Am gestrigen Montag war es endlich soweit: Gut ein Jahr nach der schrittweisen Lockerung der Pressegesetze gab das Informationsministerium in Rangun auf seiner Webseite bekannt, dass Medienbeiträge vor der Veröffentlichung ab sofort nicht mehr genehmigt werden müssen. Seit sich das Militär 1962 an die Macht geputscht hatte, gehörte die Vorzensur zum traurigen Redaktionsalltag; im Umgang mit seiner Presse zählt Myanmar seitdem zu den restriktivsten Ländern weltweit. Die gestrige Ankündigung wird als bedeutender Schritt für eine politische Öffnung gewertet.

Aufbruch mit Hindernissen

von Paul Linnarz

Die Privatmedien in Myanmar stellen sich auf eine Zeit ohne Zensur ein, aber auch auf höhere Anforderungen

Die kommerziellen Medien in Myanmar verstehen sich als treibende Kraft der Demokratisierung. Mit viel Kreativität und Engagement testen sie schon jetzt die Grenzen der Pressefreiheit aus. Die bereits spürbaren und noch bevorstehenden Veränderungen stellen sie aber auch vor neue Herausforderungen. Als „Achillesferse“ im Entwicklungsprozess gilt dabei die mangelhafte Qualifikation der Journalisten.

Das Geschäft mit der Wahl

von Paul Linnarz

In Indien und auf den Philippinen setzen die Medien im Wahlkampf ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel

Indien und die Philippinen – beides Demokratien, beides Länder mit freien Medien. Indien hat im vergangenen Jahr gewählt, auf den Philippinen steht der Urnengang für Mai bevor.

Im Süden der Philippinen eskaliert Gewalt gegen Journalisten

von Paul Linnarz

Das Massaker von Maguindanao auf der philippinischen Insel Mindanao ist nicht nur das schlimmste politisch motivierte Verbrechen in der Geschichte der Philippinen; weltweit markiert es auch für die Medien einen traurigen Rekord: Niemals zuvor kamen innerhalb eines Tages mehr Journalisten bei der Arbeit ums Leben als am Montag (23.11.2009) in der südphilippinischen Provinz. Internationale Medienverbände fordern die rückhaltlose Aufklärung des Verbrechens. Dabei schwingt die Angst mit, dass die philippinische „Kultur der Straflosigkeit“ in anderen Ländern Südostasiens Schule machen könnte.

Im Jahr 1 nach Lehman: Asiens Zeitungen und die globale Krise

von Paul Linnarz

Die Rezession nach der Lehman-Pleite hat die Medienbranche nicht verschont. Die Presse in den Vereinigten Staaten traf es besonders schlimm. Auch in Europa fragen sich Zeitungs- und Zeitschriftenverlage ein Jahr nach Ausbruch der Krise, wie es weitergehen soll. Denn nicht nur der Anzeigenumsatz, auch die Leserschaft schrumpft. Das Internet läuft der Presse bei jüngeren Zielgruppen den Rang ab.
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Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 80 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.