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Konrad-Adenauer-Stiftung (Logo)Länderberichte

Ein langer, teilweise zermürbender Wahlkampf endete mit einem eindeutigen, gleichwohl in dieser Klarheit nicht erwarteten Ergebnis: Carlos Alvarado Quesada von der regierenden Partido Acción Ciudadana (PAC) gewann die Wahl mit 60,79 Prozent der Stimmen, auf Fabricio Alvarado Muñoz von der Partido Restauración Nacional (PRN) entfielen 39,21 Prozent. Mit 38 Jahren ist Carlos Alvarado der jüngste Präsident des Landes.

Costa Ricas neuer Präsident, Carlos Alvarado. | © Presidencia de la República de Costa Rica / CC BY-NC-SA 4.0© Presidencia de la República de Costa Rica/CC BY-NC-SA 4.0
© Presidencia de la República de Costa Rica / CC BY-NC-SA 4.0

Die Wahlbeteiligung lag bei der Stichwahl mit 67,03 Prozent höher als beim Wahlgang am 4. Februar. Bereits im Wahlprogramm und den öffentlichen Debatten kündigte Carlos Alvarado die Bildung einer Regierung der Nationalen Einheit (Gobierno de Unidad Nacional) an. Eine bedeutende Rolle spielte dabei der ehemalige Kandidat der Partido Unidad Social Cristiana (PUSC) Rodolfo Piza, der Carlos Alvarado eine Allianz auf der Grundlage gemeinsamer politischer Eckpunkte vorschlug, die dieser annahm. In seiner ersten Stellungnahme am Wahlabend bekräftigte der gewählte 48. Präsident Costa Ricas dieses Ziel mit der Aussage: „Meine Aufgabe ist es, diese Republik zu einen“.

Den vollständigen Länderbericht zu den Präsidentschaftswahlen in Costa Rica und dem Wahlsieg von Carlos Alvarado können Sie als PDF herunterladen.

Kontakt

AbbildungDr. Werner Böhler
Leiter des Auslandsbüros in Costa Rica und Panama
Tel. +506 2296 6676
werner.boehler(akas.de


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