Die Politische Meinung
Monatszeitschrift zu Fragen der Zeit
Bürgerverantwortung und Partizipation
Die Politische Meinung, (5/2012) 510
Was hat das Vertrauen der Bürger in die demokratischen Institutionen erschüttert und wie ist weiteren Zerwürfnissen zu begegnen? Welches Verständnis von politischer Teilhabe und Verantwortung trägt noch in der Bundesrepublik, muss neu errungen werden und wo liegen die Frustrationsgefahren? So fragen die Autoren der Maiausgabe der Politischen Meinung, um Antworten aus parlamentarischer, juristischer, praktisch-mediativer, historischer und parteipolitischer Perspektive zu entwickeln. Dabei wird auch die Rolle des Internet kritisch bewertet. Die Rubrik "Europäische Krise und deutsche Fragen" lässt den Vorsitzenden der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker, in einem ausführlichen Interview zu Wort kommen. Ihm folgen eine ebenso unterhaltsame wie aufschlussreiche Schilderung des Verhältnisses von [...] 2. Mai 2012 mehr...
Ursachen von Gewalt und Wege zur Prävention
Die Politische Meinung, (4/2012) 509
Zu diesem Thema kommen in der April-Ausgabe der Zeitschrift „Die politische Meinung“ Soziologen, Kriminalpsychologen, Juristen und Journalisten zu Wort. Sie ringen um Antworten auf die Fragen, was insbesondere junge Männer in verschiedenen – auch muslimischen – Milieus zu Gewalttaten motiviert, ob die gesetzlichen Grundlagen zur Bekämpfung ausreichen und inwiefern ein verstehender Ansatz Erfolg verspricht. Der bekannte Jugendrichter Andreas Müller stellt sich in einem Interview den Fragen der Politischen Meinung. Außerdem wird das Phänomen des Amoklaufs anhand des jüngsten Buches von Ines Geipel analysiert. Ein Kommentar zu den Gewalttaten von Toulouse ergänzt den Schwerpunkt um seine aktuelle Dimension. Die Rubrik „Kirche und Sozialethik“ geht auf die Situation der Völker Afrikas sowie [...] 2. Apr. 2012 mehr...
Ein Jahr Arabellion
Die Politische Meinung, (3/2012) 508
Seit über einem Jahr bringt das Aufbegehren im arabischen Raum Veränderungen großen Ausmaßes, aber auch Rückschläge und Blutvergießen mit sich. Die Politische Meinung versucht eine vorläufige Bilanz zu ziehen und blickt zur Einschätzung der außenpolitisch-internationalen Bedeutung der Ereignisse insbesondere auf Israel und auf den Iran. Genaue Analysen der Entwicklungen in Tunesien und Ägypten zeigen exemplarisch die Ambivalenz eines Demokratisierungsprozesses, in dem ein religiös geprägter Volkswille um seine konkrete Auslegung ringt. „Parteienlandschaft in Deutschland“ beleuchtet die programmatische Befindlichkeit der Linken und die Auswirkungen auf ihre taktischen Optionen und beschreibt das Verhältnis der SPD zu den Grünen, in dem sie sich selbst unter einen kaum überwindbaren [...] 9. März 2012 mehr...
Der europäischen Krise trotzen
Die Politische Meinung, (1/2012) 506/507
Die Finanzkrise hat die Europäische Union in Zugzwang gebracht: Will sie bestehen, ist eine massive Beschleunigung der politischen Einheit unumgänglich. Diese Situation wirft die grundsätzlichen Fragen nach Wegen und Zielen der Vereinigung in neuer Schärfe auf. Ihnen stellen sich prominente Autoren in der Januar/Februarausgabe der Politischen Meinung, die europa- und parteipolitische, finanz- und wirtschaftspolitische sowie globale Aspekte miteinander in Beziehung setzten. Mittelbar wird die friedenssichernde Bedeutung der Europa-Debatte durch einen Nachruf auf Vaclav Havel, ein Resümee der Ausstellung „Tür an Tür“ zu 1000 Jahren deutsch-polnischer Beziehungen sowie durch eine Reflexion auf Europa als eines Heimatbegriffes deutlich. Eine Sammelrezension aktueller Publikationen zu [...] 18. Jan. 2012 mehr...
Zukunft der Demokratie
Die Politische Meinung, (12/2011) 505
Die Frage nach einer vitalen Zukunft demokratischer Staatsformen stellt sich nicht allein im arabischen Raum und in Russland, deren Umbrüche in Einzelbeiträgen erläutert werden, sie stellt sich anders aber nicht weniger brisant auch in Deutschland.: Wie verhalten sich Wahrheitsansprüche und Toleranz im Parlamentarismus zueinander? Wie wichtig sind die geistigen Grundlagen der Demokratie – namentlich christliche Gegenentwürfe zum Totalitarismus einerseits und Partizipationsbegehren andererseits? Inwiefern sind politische Führung als solche und demokratische Ansprüche ein Paradox? Und: Wie reagieren Europas Parteien auf die Herausforderungen des Populismus? Mit diesen und ähnlichen Aspekten beschäftigt sich die Dezemberausgabe der Politischen Meinung. Sie wird ergänzt durch die Rubrik [...] 20. Dez. 2011 mehr...
Sprache und Politik
Die Politische Meinung, (11/2011) 504
Das Verhältnis von Sprache und Politik sucht die Novemberausgabe der Politischen Meinung unter den Bedingungen einer sich rasant verändernden Medienlandschaft zu bestimmen. Sie greift damit ein zentrales Forschungsthema ihres Chefredakteurs Wolfgang Bergsdorf auf, der am 7. November 2011 seinen siebzigsten Geburtstag feierte. Unter der Schriftleitung der anderen Redaktionsmitglieder werden zu seinen Ehren die vielfältigen Facetten politischer und gesellschaftlicher Kommunikationsprozesse und ihrer sprachlichen Dynamik beleuchtet: politikwissenschaftliche, sprachwissenschaftliche, europa- und außenpolitische, journalistische, medienkritische, literarische, philologische, theologische, religionswissenschaftlich-historische und philosophische Perspektiven ergänzen einander. In dieser Ausgabe [...] 4. Nov. 2011 mehr...
Schlüsselfrage Bildung
Die Politische Meinung, (10/2011) 503
Ein modernes und leistungsfähiges Bildungssystem, das den Fähigkeiten des Einzelnen gerecht wird, ist ein Schlüssel ebenso für die individuellen Lebenschancen wie für eine zukunftstaugliche Gestaltung der Gesellschaft. Die Oktoberausgabe der Politischen Meinung diskutiert daher unter dem Titel "Schlüsselfrage Bildung" die bildungspolitischen Umbrüche und Herausforderungen der Gegenwart vor dem Hintergrund einer politischen Anthropologie, die eine ganzheitliche Förderung und Erziehung begründet. Die christdemokratische Auffassung zielt dabei auf innere Freiheit, verantwortungsbewußte Persönlichkeit und individuelle Leistung. Die Autoren des Schwerpunktes äußern sich neben diesen wieder aktuell gewordenen Grundsatzfragen auch zur Entwicklung der deutschen Hochschullandschaft und zur [...] 1. Okt. 2011 mehr...
Einheit der Christen
Die Politische Meinung, (9/2011) 502
Papst Benedikt XVI. wird sich beim Besuch seines Heimatlandes im September 2011 ganz besonders dem Thema der Ökumene zuwenden. Im Hinblick auf das in 2017 bevorstehende Gedenken an 500 Jahre Reformation scheint dieser Schwerpunkt seiner Deutschlandreise ein wahrhaftes Streben nach christlicher Wiedervereinigung zu dokumentieren. In der Septemberausgabe der Politischen Meinung beschreiben und kommentieren Geistliche und Theologen verschiedener christlicher Konfessionen Bedeutung und Stand einer Bewegung hin zur Einheit der Christen. Dass die Suche nach Einheit weniger den Verlust des jeweils eigenen Profils bedeuten muss, sondern eine vielmehr eine Vertiefung des gemeinsamen Glaubens ist eine der hier vertretenen Positionen. Die konfessionsübergreifende Gemeinschaft wird zudem politisch [...] 2. Sept. 2011 mehr...
Die Mauer gegen das Volk
Die Politische Meinung, (7/2011) 500/501
„Die Mauer gegen das Volk“ ist der Schwerpunkt der Sommerausgabe der Politischen Meinung anlässlich des 50. Jahrestages der Zementierung der innerdeutschen Grenze in Berlin. Historische, deutschland- und geschichtspolitische Essays erinnern an den internationalen und nationalen Kontext der monströsen Grenzbefestigung, mit der die ostdeutsche Bevölkerung eingemauert und von ihren westdeutschen Landsleuten getrennt wurde. Eine Verharmlosung dieser diktatorischen Maßnahme griff bald um sich, deren mentale, utopistische Auswirkungen bis heute wirksam sind, wie weitere Beiträge belegen. Die heutige künstlerische Gestaltung von Teilen der ehemals innerdeutschen Grenze und eine west-östliche Wanderaktion junger Deutscher werden in Betrachtung und Erlebnisbericht zum Beleg dafür, dass die [...] 8. Juli 2011 mehr...
Ist der Fortschritt noch zu retten?
Die Politische Meinung, (6/2011) 499
Wachstum und technologischer Fortschritt stehen in der Kritik. Die Politische Meinung diskutiert die neue Wachstumsskepsis im Schwerpunkt ihrer Juniausgabe „Ist der Fortschritt noch zu retten?“ Spätestens seit der Katastrophe von Fukushima und der in Deutschland eingeleiteten Energiewende sind alte Gewissheiten ins Rutschen geraten. Doch was davon ist Hysterie, politischem Kurzschluss oder wohlbegründeten Notwendigkeiten geschuldet? Eine differenzierte Betrachtung zeigt: Die beschleunigte Energiewende ist kein Zeichen politischer Defensive, sondern eine energiepolitische Neujustierung von Maß und Mitte, die sich eng an christdemokratischen Wertvorstellungen und am Naturschutz als einer Leitlinie des Fortschritts orientiert. Die Beiträge nähern sich dem Thema aus energiepolitischer, [...] 7. Juni 2011 mehr...

Auch in gedruckter Form erhältlich: Die Politische Meinung
Jahrgänge
Über diese Reihe
Die Politische Meinung ist eine Monatszeitschrift, in der ein breites Spektrum politischer, gesellschaftlicher und kultureller Themen der Gegenwart dargestellt und diskutiert werden.
Sie bietet als Bezugspunkte fundierte Analysen historischer Hintergründe und eine der individuellen Eigenverantwortung verpflichtete, im christlichen Menschenbild verankerte Ethik.
Herausgeber
Prof. Dr. Bernhard Vogel, Ehrenvorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung
Kontakt
Rita Anna Tüpper-Fotiadis

Rita Anna Tüpper-Fotiadis
Tel. +49 2241 246-2522
Fax +49 2241 246-2610
Rita.Tuepper-Fotiadis[at]kas . de
Die gedruckte Fassung der Monatsschrift ist über oben genannte Kontaktadresse, über den Verlag oder über den Buchhandel erhältlich. Die Politische Meinung erscheint zehnmal im Jahr. Der Bezugspreis für zehn Hefte beträgt 50,- € zzgl. Porto. Einzelheft 6,- €. Schüler und Studenten erhalten einen Sonderrabatt (25 Prozent). Die Bezugsdauer verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht bis zum 15. November eines Jahres schriftlich abbestellt wird.
