Jahrgang 2002, Die Politische Meinung

Zeitschrift für Politik, Gesellschaft, Religion und Kultur

Nachbar Polen – eine Annäherung

Die Politische Meinung (12/2002) 397
Im Mittelpunkt der Politischen Meinung stehen im Dezember die verschiedenen Facetten unseres Nachbarlandes Polen. Die besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den politischen und historischen Reflexionen zur jüngsten Vergangenheit, aber auch aktuellen historischen Debatten. Im Sinne einer Annäherung werden die Perspektiven Polens im modernen Europa und der Stand der deutsch-polnischen Beziehungen untersucht. In Anlehnung an das Schwerpunktthema findet ein Gedicht von Adam Zagajweski, dem Träger des diesjährigen Literaturpreises der Konrad-Adenauer Stiftung, Aufnahme in die Politische Meinung. Besonders gewürdigt wird im Dezember weiterhin das langjährige politische Schaffen des thüringischen Ministerpräsidenten und Herausgebers der Politischen Meinung Bernhard Vogel. Anlässlich seines [...] 11. Dez. 2002 mehr...

Wählervotum 2002 – Ursachen und Wirkungen

Die Politische Meinung (11/2002) 396
Die Novemberausgabe der Politischen Meinung analysiert das Votum der Wähler zur Wahl des Bundestages am 22. September 2002. Dabei stehen Strategien und Inhalte der Union im Vordergrund sowie der Einfluss der eingesetzten Medien und ihre Rückwirkung auf das politische System. Dem Scheitern der PDS ist ein eigener Kommentar zugedacht. Eine eigene Rubrik gilt der Debatte um die amerikanische Irak-Politik und die Haltung der Bundesregierung. Beiträge aus deutscher und amerikanischer Perspektive bewerten auch die Konsequenzen der taktischen Instrumentalisierung von außenpolitischen Argumenten wie sie bereits im Editorial skizziert werden. Die Rubrik "Globalisierung" spannt den umfassenden Horizont auf, vor dem sich diese Debatte entwickelt. In ihr geht es um neue Mechanismen internationaler [...] 6. Nov. 2002 mehr...

Toleranz in Zeiten der Globalisierung

Die Politische Meinung (10/2002) 395
Die Oktoberausgabe der Politischen Meinung setzt sich mit der gesellschaftlichen, ethischen und rechtlichen Bedeutung von Toleranz auseinander. Vor allem die besonderen Erfordernisse der Globalisierung bewirken im Hinblick auf eine dichter werdende Vernetzung der Kulturen die erhöhte Relevanz dieser Haltung. Fraglich sind dabei Gründe und Grenzen der Toleranz, deren Ausformung von einer „globalen Kultur“ oder einem „Weltethos“ unterschieden wird. An diese Grundsatzdiskussion schließen sich Essays zu Zukunftsfragen an: Wie können Ökologie und Marktwirtschaft auf das Prinzip der Nachhaltigkeit verpflichtet werden? Und: Wie kann eine Reform der Bundeswehr zugleich die europäische Handlungsfähigkeit stärken? Historische Beiträge analysieren die behauptete, auf die Weimarer Republik [...] 2. Okt. 2002 mehr...

Megathema Familie

Die Politische Meinung (9/2002) 394
Die Septemberausgabe der Politischen Meinung geht dem „Megathema Familie“ nach, das sich als eines der grundlegenden Zukunftsthemen der Bundesrepublik erweist. Über die Fragen einer angemessenen Anerkennung der Familienarbeit und einer verbesserten Vereinbarkeit von Familie und Beruf hinaus, geht es dabei wesentlich auch um den Kontext der Volkswirtschaft des gesamten Sozialsystems und der Verfassung. Die Fragen einer Konterkarierung der Familienpolitik durch Zuwanderung sowie diejenigen eines ursächlichen Wertewandels ergänzen die Analysen ebenso wie eine Darstellung der familienpolitischen Positionen und Aktionen der USA. Grundsatzartikel zu den Säulen der europäischen Zukunft wie zur Inneren Sicherheit umreißen die Perspektiven deutscher Innen- und Außenpolitik. Eine Untersuchung der [...] 1. Sept. 2002 mehr...

Arbeit für alle

Die Politische Meinung (8/2002) 393
In ihren Beiträgen zum Schwerpunkt „Arbeit für alle“ versammelt die Politische Meinung im August eine Fülle von konkreten Anstößen zur Reformierung des Standortes Deutschland und zur Revitalisierung der Sozialen Marktwirtschaft. Dabei kommen die Vorschläge der Hartz-Kommission ebenso in den Blick wie die Anregung einer Lohnversicherung zur Verkürzung der Arbeitslosigkeit. Zudem enthüllt eine Analyse der neuen Machtstrukturen im DGB dessen nur sehr begrenzten Reformwillen im Blick auf die Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik. Grundsatzbeiträge setzen sich zum Einen mit dem Zusammenhang von innerer Sicherheit und individueller Freiheit unter den gewandelten Bedingungen nach dem 11. September auseinander; zum Anderen wird der Begriff des Antifaschismus in seinem üblichen Gebrauch als eine [...] 1. Aug. 2002 mehr...

Neue Chancen der jungen Länder

Die Politische Meinung (7/2002) 392
Im Juli befasst sich die Politische Meinung mit den neuen Bundesländern – ihren wirtschaftlichen Chancen, ihrer Stimmungslage, den Abwanderungstendenzen, der Rolle der PDS und dem Umgang mit der DDR-Vergangenheit. Besprechungen von Büchern zur Integration Ostdeutschlands aus politischer und kultureller, auch kabarettistischer Sicht ergänzen die Essays. Die Rubrik „Im Rückblick“ lotet aus, was das Andenken an Auschwitz heute noch für das deutsch-israelische Verhältnis bedeutet. Anlässlich des Jahrestages des Attentates auf Hitler erinnert ein Zeitzeuge an das Spektrum der deutschen Widerstandsbewegungen. Diese Beiträge machen auch deutlich, dass es nicht angeht, mit historisch sensiblen Themen wahltaktische Manöver zu bestreiten. Das Editorial weist darauf hin, dass solche Taktiken mit dem [...] 1. Juli 2002 mehr...

Medien ohne Maßstab?

Die Politische Meinung (6/2002) 391
Die Juniausgabe der Politischen Meinung stellt die Frage nach den Wertmaßstäben bei der Produktion von Medieninhalten, ihrer Nutzung und Verbreitung in den Mittelpunkt des Interesses. Dabei erhält das Problem eines Zusammenhanges von Medien und Gewalt nach den tragischen Ereignissen von Erfurt eine besondere Aufmerksamkeit. Neben den hierauf bezogenen Beiträgen zum Schwerpunkthema bietet die Politische Meinung Analysen der Notwendigkeit einer stärker entwickelten journalistischen Ethik, der schwierigen Balance zwischen Öffentlichkeit und Vertraulichkeit in der Demokratie, sowie der finanziellen Beteiligung politischer Parteien am privaten Rundfunk. Die neuen Medien werden insbesondere auf ihre Auswirkungen auf den Bedeutungswandel von Rationalität und Humanität thematisiert. Die Rubrik [...] 1. Juni 2002 mehr...

Neue Koordinaten der Außen- und Sicherheitspolitik

Die Politische Meinung (5/2002) 390
Die Maiausgabe der Politischen Meinung fragt nach den neuen Koordinaten der Außen- und Sicherheitspolitik, die sich nach dem 11. September deutlich verschoben haben. Die Beiträge widmen sich den Umrissen einer neuen Weltordnung, der Wirkmacht von Abschreckung und dem historischen Vergleich mit der weltpolitischen Situation 1931. Analysiert werden auch die aktuellen europapolitischen Versäumnisse insbesondere in Frankreich und Deutschland, und der Islamismus als politische Bedrohung sowie die Möglichkeit eines Einsatzes der Bundeswehr bei der Terrorismusbekämpfung. Darüber hinaus wird die innenpolitisch hochumstrittene Frage nach Ansätzen einer sinnvollen Beschäftigungspolitik behandelt und ebenso die nach den Unterscheidungsmerkmalen zwischen Kanzler Schröder und seinem Herausforderer [...] 1. Mai 2002 mehr...

Bildungskrise – Ursachen und Konsequenzen

Die Politische Meinung (4/2002) 389
Eine Regierung kann Wahlen nicht mehr gewinnen, wenn die Wähler die Zeit für einen Wechsel gekommen sehen oder wenn sie der Meinung sind, die an der Macht Befindlichen seien nicht mehr in der Lage, anstehende Probleme zu lösen. Es sei lange genug – diese Parole muss die rot-grüne Bundesregierung wahrlich nicht fürchten. Sie läuft aber immer mehr Gefahr, unter das Verdikt zu fallen, sie könne nicht regieren. Den Ausgang der Bundestagswahl am 22. September dieses Jahres bestimmt aber auch, dass der Anteil wechselbereiter Wähler noch größer geworden ist. Ablauf und Inszenierung des Wahljahres beeinflussen noch stärker als in der Vergangenheit die Wahlentscheidung. 1. Apr. 2002 mehr...

Erwacht Europa?

Die Politische Meinung (3/2002) 388
Unter dem Schwerpunkt "Erwacht Europa?" setzt sich die Politische Meinung im März erneut mit der weltpolitischen Verantwortung des Kontinentes und der Problematik seiner Selbstbestimmung auseinander. Dabei stehen die spezifisch europäischen Antworten auf die kulturellen und ökonomischen Implikationen der Globalisierung im Zentrum. Eine Analyse des für die europäische Integration höchst relevanten Zypernkonfliktes, einige Bemerkungen zur Einführung des Euro, sowie die Vorstellungen der neuesten Publikationen zum kulturhistorischen und ethnischen Profil Europas ergänzen den Diskurs um die globalen Aufgaben, und die europäische Identität. Einen zweiten Themenschwerpunkt bildet die PDS, ihre Programmatik, ihre Wahrnehmung im Westen, sowie die Konsequenzen ihrer Regierungsbeteiligung in [...] 1. März 2002 mehr...

Wirtschaftskrise in Deutschland

Die Politische Meinung (2/2002) 387
Die Politische Meinung geht im Februar auf die aktuelle Wirtschaftskrise in der Bundesrepublik Deutschland ein. Dabei nehmen die Autoren aus Politik, Wirtschaft und Publizistik die sozial- und wirtschaftspolitischen, gesellschaftlichen und rechtlichen Ursachen in den Blick und zeigen mögliche Wege aus dem Dilemma auf. Der Entwicklung des Arbeitsmarktes kommt hier besondere Bedeutung zu. Unter der Rubrik "kontrovers" bilanziert ein Beitrag die Debatte um den Begriff der "Leitkultur" und öffnet die innenpolitische Perspektive hin auf eine europäische Identität. Er leitet zur Rubrik "Europa" über, die in vier Essays das Gewicht der gemeinsamen Währung, die notwendige Neustrukturierung der EU und ihre rechtlichen Grundlagen thematisiert. Weitere Themen sind im Februar die russische [...] 1. Feb. 2002 mehr...

Sonderausgabe aus Anlass des 60. Geburtstags von Prof. Dr. Wolfgang Bergsdorf

Die Politische Meinung (1/2002) 1
Wolfgang Bergsdorf zum 60. Geburtstag / Amerika und Deutschland: Ein Vergleich / Meinungsbildungsprozesse und Medienmacht in Deutschland / Intellektuelle in Deutschland und Frankreich / Intellektuelle und Europa / Zur kulturwissenschaftlichen Fundierung der Analyse außenpolitischen Entscheidungsverhaltens 23. Jan. 2002 mehr...

Relevanz der Religion

Die Politische Meinung (1/2002) 386
Die Januarausgabe der Politischen Meinung setzt sich mit der Relevanz der Religion auseinander. Dabei steht das Christentum im Zentrum der Aufmerksamkeit. In den Blick kommen u.a. die Fragen der Staatsnähe, der friedensstiftenden Impulse, der historischen Errungenschaften und des Religionsunterrichtes. Darüber hinaus untersucht ein Essay die Tradierung christlicher Lebensformen durch das Medium des Films. Unter der Rubrik "Europa" stehen im Januar Beiträge zu den Themen europäische Wertegemeinschaft und Schweiz. Die Folgen des 11. Septembers werden im Hinblick auf die veränderten Grundbedingungen außenpolitischen Handelns für Europa sowie die USA analysiert. Eine Erinnerung an Alois Mertes wirft ein klärendes Licht auf die Debatten der Gegenwart, indem der ethische Aspekt politischen [...] 1. Jan. 2002 mehr...

Abbildung: Die Politische Meinung

Juli-/August-Ausgabe 2017: Christentum - zur Bedeutung einer Weltreligion

Jahrgänge

Über diese Reihe

Die Politische Meinung präsentiert sich seit 2013 „generalüberholt“ ihren Lesern: Das neue, ästhetisch anspruchsvolle Layout bietet ein klares und aufgelockertes Schriftbild, die Themenschwerpunkte werden facettenreicher und von Bildstrecken begleitet. Eine veränderte Erscheinungsweise von sechs Doppelausgaben jährlich mit jetzt 128 Seiten gibt dieser Fortentwicklung einen neuen Rahmen.

Die Zeitschrift bietet als Bezugspunkte fundierte Analysen historischer Hintergründe und eine der individuellen Eigenverantwortung verpflichtete, im christlichen Menschenbild verankerte Ethik.

Herausgeber

Wolfgang Bergsdorf, Hans-Gert Pöttering, Bernhard Vogel

ISSN

0032-3446

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Die Politische Meinung erscheint sechsmal im Jahr. Der Bezugspreis für sechs Hefte beträgt 50,00 € zzgl. Porto. Der Einzelheftpreis beträgt 9,00 €. Schüler und Studenten erhalten einen Sonderrabatt (25 Prozent). Die Bezugsdauer verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht bis zum 15. November eines Jahres schriftlich abbestellt wird. Bestellungen über den Verlag, durch den Buchhandel oder per E-Mail an politische-meinung@kas.de