Transatlantischer Brückenbau
Die Politische Meinung, (4/2005) 425
Nach dem Deutschlandbesuch des amerikanischen Präsidenten untersucht die Politische Meinung in ihrem Schwerpunkt die Möglichkeiten und Perspektiven eines neuen Brückenbaus im transatlantischen Verhältnis. Eine wechselseitig differenziertere und aktuellere Wahrnehmung zwischen Amerikanern und Europäern ist dabei ebenso von Bedeutung wie der Primat der Diplomatie, der die Außenpolitik der USA neuerdings prägt. Fundamental aneinander gekoppelte Interessen erklären die existentielle Bedeutung einer gelingenden Verständigung. Weitere Rubriken sind im April der „Brennpunkt Türkei“ mit einer Erinnerung an den armenischen Genozid und der Problematik des Ausgleiches zwischen Islam und moderner Lebensführung sowie der „Postsowjetische Raum“ im Hinblick auf Weißrussland, Usbekistan, die Ukraine und Georgien. Die „innenpolitischen Debatten“ beschäftigen sich mit der bevorstehenden Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, der Schuldenlast des Bundeshaushaltes sowie mit der Schwächung des europäischen Stabilitätspaktes durch die Finanzpolitik der Bundesregierung. Die „Würdigung“ gedenkt des 200. Geburtstages des dänischen Schriftstellers Hans Christian Andersen.
Brückenbau im transatlantischen Verhältnis
Von wechselseitigem Verständnis profitieren beide Seiten
Die neue Verständigung zwischen den USA und Deutschland darf nicht eine leere Attitüde bleiben. Wechselseitiges Verständnis und Rücksichtnahme angesichts fundamental aneinander gekoppelter Interessen sind von existenzieller Bedeutung. Friedbert Pflüger mehr...
Neue Konturen
Das europäische Bild von George Bush wandelt sich
Weniger George Bush hat sich gewandelt, als vielmehr der Blick, den Europa auf ihn richtet. Nur ein differenziertes Bild ist die Basis für solide politische Zusammenarbeit. Wolfgang Koydl mehr...
Der neue Primat der Diplomatie
Zum Stand der deutsch-amerikanischen Beziehungen nach dem Europabesuch von Präsident Bush
Die amerikanische Regierung versucht, die Beziehungen zu Deutschland durch einen veränderten außenpolitischen Ton wiederherzustellen und ihre Vormachtstellung auf neue Weise zu behaupten. Die Reaktionen aus Berlin lassen einen fundamentalen Widerspruch erkennen. Christian Hacke mehr...
Die Geburt eines europäischen Traumes
Fakten und Visionen aus amerikanischer Perspektive
Weder den Amerikanern noch den Europäern selbst scheint wirklich bewusst zu sein, welche radikalen Veränderungen auf dem „alten“ Kontinent vor sich gehen. Jeremy Rifkin mehr...
Genozid an den Armeniern in der Türkei
Über das Massaker vor 90 Jahren wird in Deutschland bewusst geschwiegen
Die Erinnerung an Verschleppung und Massaker an armenischen Christen in der Türkei vor neunzig Jahren wird aus der deutschen Öffentlichkeit verdrängt. Aschot Manutscharjan mehr...
Türkischer Islam und moderne Gesellschaft
Ergebnisse einer internationalen Fachkonferenz
Inwieweit sucht der moderate türkische Islam den Ausgleich mit der modernen individuellen Lebensführung? – Dieser Frage ging eine Fachkonferenz in Istanbul nach. Alexander Mathias Görlach mehr...
Belarus in Selbstisolation
Der Westen muss Stellung beziehen
Für die freien Länder der Welt ist es nicht hinnehmbar, dass sich Belarus als letzte Diktatur in Europa festigt. Der Westen muss Stellung beziehen. Claudia Crawford mehr...
Impressionen aus 1001 Nacht
Zentralasien und sein geostrategisches Konfliktpotenzial für das einundzwanzigste Jahrhundert
Eine schrittweise Demokratisierung Usbekistans hat asiatische Besonderheiten zu berücksichtigen. Impressionen aus Zentralasien mit Blick auf sein geostrategisches Konfliktpotenzial im 21. Jahrhundert. Udo Scheer mehr...
Die zweite Teilung der UdSSR
Aktuelle Entwicklungen im postsowjetischen Raum
Mit wachsendem Autoritarismus vor allem gegenüber der Ukraine und Georgien riskiert Moskau die Gefahr außenpolitischer und ideologischer Isolation. Kakhaber Dzebisashvili mehr...
NRW kommt wieder
Eine neue Chance für das Land
Mit einer Neuorientierung der ökonomischen Prioritäten und einem größeren Vertrauen in die Eigenverantwortlichkeit der Menschen kann das Land zu neuen Kräften kommen. Jürgen Rüttgers mehr...
Zukunft in der Schuldenfalle
Plädoyer für mehr Nachhaltigkeit in der Finanzpolitik
Helmut Diegel mehr...
Abschied vom europäischen Stabilitätspakt
Wie Staatsverschuldung hoffähig gemacht wird
Die Finanzpolitik der deutschen Bundesregierung macht Staatsverschuldung hoffähig. Sie entzieht auch europaweit gesunden ökonomischen Prinzipien den Boden. Michael Meister mehr...
Stubenhocker und Zugvogel
Zum 200. Geburtstag von Hans Christian Andersen am 2. April
Die Lebensgeschichte Hans Christian Andersens wirkt märchenhaft. Eine Würdigung zum 200. Geburtstag des schon zu Lebzeiten hochverehrten dänischen Schriftstellers. Wolf Scheller mehr...
Aktuelle Verfassungsfragen
gelesen: Scholz, Rupert: Deutschland – In guter Verfassung? Volker Kauder mehr...
Europa: gelehrt, erklärt und kommentiert
Zu den neueren Publikationen von Hans von der Groeben/Jürgen Schwarze (Hg.), Rudolf Geiger, Christian Calliess/Matthias Ruffert (Hg.), Carl O. Lenz/Klaus-Dieter Borchardt (Hg.), Jürgen Schwarze (Hg.) und Rudolf Streinz (Hg.) Burkard Steppacher mehr...
Moderne Staatskunst eines konservativen Revolutionärs
gelesen: Hans-Peter Schwarz, Anmerkungen zu Adenauer Manfred Funke mehr...
Plädoyer für ein humanes Fernsehen
gelesen: Dieter Stolte: Wie das Fernsehen das Menschenbild verändert Robert Grünewald mehr...
Aktuelles intern
Aktionen, Programme und Publikationen der Konrad-Adenauer-Stiftung mehr...
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Rita Anna Tüpper-Fotiadis

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Tel. +49 2241 246-2522
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