Finanzmärkte in der Krise

Die Politische Meinung, (2/2009) 471

Die Politische Meinung widmet sich im Februar den Finanzmärkten in der Krise. Norbert Walter verteidigt die sozialpolitische Funktion der Finanzmärkte, Paul Kirchhof fordert angesichts der Bedrohung des Privateigentums durch Kollektivierung eine Kultur des Maßes. Den Euro als wichtigen Stabilisator beleuchtet Hans Tietmeyer zum zehnjährigen Jubiläum und Joachim Starbatty analysiert das mangelnde Prinzip der Haftung und die Gefahren staatlicher Rettungspakete. Stefan Deges moderiert ein Streitgespräch über die Ursachen der Krise mit den Wirtschaftsprofessoren Roland Vaubel (Mannheim) und Volker Wieland (Frankfurt). Wolfgang Bergsdorf plädiert dafür, die Krise als Chance zu nutzen. Cordelius Ilgmann und Ulrich van Suntum sehen die Ursache der Finanzkrise in der Verletzung marktwirtschaftlicher Prinzipien. Lajos Keresztes beschäftigt sich mit der Lage Ungarns und Frank Priess beschreibt, wie Mexiko sich gegen die Finanz- und Wirtschaftskrise stemmt. Die Modellfunktion internationaler Elite-Universitäten für die deutsche Hochschullandschaft beschreibt Klaus Dicke und Necla Kelek setzt sich kritisch mit der Lage der Muslime in Deutschland auseinander.

Editorial

Klaus Gotto mehr...

Vom Segen der Finanzmärkte

Zu den Grundlagen einer effizienten und sozialen Marktwirtschaft
Die Verurteilung der Finanzmärkte per se als Totengräber der Sozialen Marktwirtschaft ist in der Sache falsch. Sie sind nicht nur die Grundlage einer leistungsfähigen Volkswirtschaft, sondern haben auch eine wichtige sozialpolitische Funktion. Norbert Walter mehr...

Verantwortungs- oder Kollektiveigentum?

Plädoyer für eine Kultur des Maßes
Die Idee von Privateigentum ist derzeit nicht durch Sozialisierung, sondern durch Kollektivierung bedroht. Das Prinzip der Gewinnmaximierung muss in eine Kultur des Maßes eingebunden werden. Paul Kirchhof mehr...

Der Euro als wichtiger Stabilisator

Zum 10. Geburtstag der Gemeinschaftswährung
Allen Befürchtungen zum Trotz hat sich der Euro als starke und stabile Währung erwiesen. Die zentralen Ursachen der weltweiten Finanzkrise liegen nicht im Euro-Gebiet. Hans Tietmeyer mehr...

Den Teufel nicht mit dem Beelzebub austreiben

Die Gefahren staatlicher Rettungspakete
Nicht Markt, Globalisierung oder neoliberale Ideologie haben der Wirtschaft den Boden entzogen. Über das mangelnde Prinzip der Haftung und die Gefahren staatlicher Rettungspakete. mehr...

Irrtum oder Systemfehler?

Ein Streitgespräch
Über die Ursachen der Krise und künftige Maßnahmen diskutieren die Wirtschaftsprofessoren Roland Vaubel (Mannheim) und Volker Wieland (Frankfurt). Stefan Deges, Roland Vaubel, Volker Wieland mehr...

Krise als Chance

Ein Plädoyer gegen die Angstrhetorik
In unsicheren Zeiten darf die Angst nicht die Oberhand gewinnen. Global und gemeinsam gilt es, Möglichkeiten zur politischen Gestaltung zu erkennen. Wolfgang Bergsdorf mehr...

Marktwirtschaft in der Kritik?

Die Finanzkrise in historischer Perspektive
Die aktuelle Finanzkrise entstand aus Verletzungen marktwirtschaftlicher Prinzipien. Geldwertstabilität ist die Grundlage funktionstüchtiger Wettbewerbsmärkte. Cordelius Ilgmann, Ulrich van Suntum mehr...

Ungarn unter Druck

Die gesellschaftliche und wirtschaftliche Vorgeschichte der Krise
Der Weg aus der Krise in Ungarn verlangt nach Reformen. Angesichts der Parlamentswahlen in 2010 gilt es, einer Politik der Verteilung und großzügiger Versprechen zu widerstehen. Lajos Keresztes mehr...

Strategien statt Scheuklappen

Mexiko stemmt sich gegen die Wirtschafts- und Finanzkrise
Zu Beginn der weltweiten Krise vertraute die Regierung Mexikos auf die eigene Volkswirtschaft und versprühte Optimismus. Mittlerweile mussten Probleme eingeräumt werden. Frank Priess mehr...

Bologna - Harvard - Shanghai

Wo stehen die deutschen Universitäten?
International führende Universitäten fordern deutsche Hochschulen heraus. Der einsetzende Systemwechsel verdient Anerkennung. Klaus Dicke mehr...

Muslime in Deutschland

Zu den Grundlagen der Integration
Mit den Werten der modernen europäischen Gesellschaft unvereinbar, kann der Islam als Körperschaft öffentlichen Rechts nicht anerkannt werden. Doch ist der einzelne Muslime als Staatsbürger integrierbar. Necla Kelek mehr...

Politische Perspektiven

- gelesen -
Bernhard Vogel: Was eint uns? / Günter Buchstab, Hans-Otto Kleinmann (Hrsg.): In Verantwortung vor Gott und den Menschen / Bernhard Vogel, Matthias Kutsch (Hrsg.): 40 Jahre 1968. Alte und neue Mythen – eine Streitschrift / Volker Kauder, Ole von Beust: Chancen für alle Tilman Mayer mehr...

Deutscher Widerstand in der Erinnerung

- gelesen -
Babette Stadie (Hrsg.): Die Macht der Wahrheit. Reinhold Schneiders „Gedenkwort zum 20. Juli“ in Reaktionen von Hinterbliebenen des Widerstandes / Gerhard Ringshausen: Hans-Alexander von Voß, Generalstabsoffizier im Widerstand / Konstanze von Schulthess: Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg. Ein Porträt Christian Müller mehr...

Geistige Existenz heute

- gelesen -
Helmuth Kiesel: Ernst Jünger. Die Biographie Heimo Schwilk: Ernst Jünger. Ein Jahrhundertleben / Ernst Jünger, Martin Heidegger: Briefwechsel, unter Mitarbeit von Simone Maier herausgegeben, kommentiert von Günter Figal / Ulrich Fröschle, Thomas Kuzias: Alfred Baeumler und Ernst Jünger Volker Strebel mehr...

Kontakt

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Die Politische Meinung / Redaktion
Rita Anna Tüpper-Fotiadis
Tel. +49 2241 246-2522
Fax +49 2241 246-2610
Rita.Tuepper-Fotiadis[at]kas . de

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