Christentum und Politik
Die Politische Meinung, (5/2003) 402
In ihrer aktuellen Ausgabe behandelt die POLITISCHE MEINUNG das Verhältnis von Christentum und Politik. Eine Vielfalt unterschiedlicher Perspektiven wendet sich u.a. dem Religionsunterricht in der Schule, der Dialogfähigkeit zwischen Kirche und Politik und dem christlichen Menschenbild als Maßstab für politisches Handeln zu. Ferner werden der gesellschaftliche Beitrag des ersten ökumenischen Kirchentages sowie die christlichen Werte vor dem Hintergrund des Irak-Krieges analysiert. Weitere Essays widmen sich den Voraussetzungen für Verhandlungen im israelisch-palästinensischen Konflikt, der drängenden Notwendigkeit eines innenpolitischen Konzeptes in anbetracht der anhaltenden Wirtschaftskrise. Auch die aktuelle Tierrechtsdebatte wird kommentiert. An den kürzlich verstorbenen Politikwissenschaftler Manfred Hättich erinnert ein Nachruf. Gedenken gilt auch dem jüdischen Philosophen Hans Jonas, der am 10. Mai 100 Jahre alt geworden wäre.
Wozu brauchen wir die Amerikaner noch?
Das transatlantische Verhältnis
Die USA wurden nach 1945 eine europäische Macht und Garant der Freiheit Europas. Die transatlantischen Beziehungen vom Kalten Krieg bis zum Ende des Jahrhunderts.(Erstveröffentlichung PM 4/2003) Beate Neuss mehr...
Christliches Menschenbild und Politik
Eine am christlichen Menschenbild orientierte Politik setzt Tendenzen zu Beliebigkeit und Ungebundenheit die Notwendigkeit von sozialen Maßstäben entgegen. Christoph Böhr mehr...
Die christliche Zeitgenossenschaft
Notwendiger Dialog
Die Kirche verliert in der öffentlichen Wahrnehmung immer mehr an Bedeutung. Auch deshalb muss der Dialog zwischen Kirche und Politik intensiviert werden. Stellungnahmen ohne vorherige Debatte zwischen Kirche und Politik schaden nur. Annette Schavan mehr...
Der Irak-Krieg und die christlichen Werte
Tief ins Mark getroffen
Einhellig wandten sich die Kirchen gegen ein militärisches Eingreifen im Irak. In der Wahl zwischen zwei Übeln sprachen sich christlich-demokratische Politiker dafür aus, das Schlimmere zu verhindern. Hermann Kues mehr...
Christliche Überlieferung im demokratischen Rechtsstaat
Wider den uneingeschränkten Pragmatismus
Eine Demokratie, die sich lediglich an Pragmatismus und Materialismus orientiert, verkümmert zwangsläufig. Eine Rückbesinnung auf christliche Werte ist zwingend erforderlich. Paul Verbeek mehr...
Weltgestaltung als christliche Aufgabe für alle Tage
Zum ersten Ökumenischen Kirchentag in Berlin
Der ökumenische Kirchentag hat die Aufgabe, der schleichenden Säkularisierung in unserer Gesellschaft entgegenzuwirken und ein Zeichen für Glauben und Frieden zu setzen. Christine Lieberknecht mehr...
Das christliche Menschenbild im interkulturellen Zusammenleben
Religion im Spiegel der Gegenwart
Das christliche Menschenbild kann dazu beitragen, den Einzelnen im interkulturellen Zusammenleben einer Gesellschaft vor Willkür und Ausgrenzung zu schützen. Ursula Nothelle-Wildfeuer mehr...
Der Evangelische Arbeitskreis und die CDU
Ein ökumenischer Beitrag
Die politische Zusammenarbeit der christlichen Konfessionen war in den Anfängen der Union eine Herausforderung. Ein Ergebnis gemeinsamen Aufeinanderzugehens ist die soziale Marktwirtschaft. Christian Meißner mehr...
Religion und Schule
Schüler müssen in ihrem Glauben bestärkt werden
Es reicht nicht aus, dass im Unterricht wissenschaftlich distanziert über Christentum und Religion gesprochen wird. Die Schüler müssen durch eine fächerübergreifende Kommunikation zudem in ihrem Glauben bestärkt werden. Klaus Mertes SJ mehr...
Gewalt in Israel
„Ein Bewusstsein, im Stand, die Schrecken zu gewahren und nicht tödlich getroffen zu sein“
Eine Beilegung des israelisch-palästinensischen Konfliktes muss vom Verzicht auf uneinlösbare Forderungen ausgehen. Vor allem historische Argumente verstellen den Blick auf real Erreichbares. Dietmar Herz mehr...
Der Mythos vom Scheitern des „Weltgewissens“
Das UNO-System und der Irak-Konflikt
Die bisherigen Vorschläge zur Reform der UNO laufen auf eine Schwächung des Einflusses der USA hinaus. Sie würden deren Bereitschaft zu multilateralem Handeln im Rahmen der Vereinten Nationen weiter verringern. Andreas Jacobs mehr...
Der 11. September und die transatlantischen Beziehungen
Ein tiefer Einschnitt
Nach dem 11. September wurde ein tiefer Graben im transatlantischen Verhältnis deutlich. Die wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Herausforderungen drängen demgegenüber auf eine weltpolitische Partnerschaft zwischen Europäern und Amerikanern. Beate Neuss mehr...
Deutschland in der Krise
Die CDU ist gefordert
Die Bürger erwarten eine ungeschminkte Beschreibung der Probleme in Staat und Gesellschaft. Die CDU muss ein Konzept für die Bewältigung der drängenden Zukunftsfragen vorlegen, wenn sie in die Regierungsveranwortung kommen will. Tamara Zieschang, Philipp von Hoyenberg mehr...
Tierschutz auf Abwegen
Die Tierrechtsdebatte geht in die falsche Richtung
Den radikalen Tierschützern geht es weniger um das Wohlergehen der Tiere als um die Umgestaltung der Gesellschaft. Ein Kommentar zur Tierrechtsdebatte. Franz Kromka mehr...
Manfred Hättich zum Gedenken
Nachruf
Am 31. März 2003 verstarb Manfred Hättich. Der bedeutende Politikwissenschaftler war von der Vereinbarkeit von Freiheit und Ordnung überzeugt. Hans Maier mehr...
Vom Überleben mit einem menschenfernen Gott
Sein Verhältnis zu Nachkriegsdeutschland war immer skeptisch, und dennoch hat er die intellektuelle und politische Debatte entscheidend mitgeprägt. Am 10. Mai wäre der jüdische Philosoph Hans Jonas 100 Jahre alt geworden. Wolf Scheller mehr...
Europäische Integration
gelesen
Larry Siedentop: Demokratie in Europa; Wilfried Loth, Wolfgang Wessel (Hrsg.): Theorien europäischer Integration Sven Olaf Berggötz mehr...
Transatlantische Machtunterschiede
gelesen
Robert Kagan: Macht und Ohnmacht: Amerika und Europa in der Neuen Weltordnung Friedbert Pflüger mehr...
Kontakt
Rita Anna Tüpper-Fotiadis

Rita Anna Tüpper-Fotiadis
Tel. +49 2241 246-2522
Fax +49 2241 246-2610
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