Forum

Belarus im Umbruch

MINSK FORUM XVIII am 2. und 3. Dezember mit Oppositionsführerin Tichanowskaja und Bundesaussenminister Maas

Welche Auswege gibt es aus der Staatskrise in Belarus? Wie kann Versöhnung gelingen? Welche Perspektiven bieten sich dem osteuropäischen Land für seine demokratische und wirtschaftliche Entwicklung sowie im Verhältnis zu seinen Nachbarn? Diese Fragen diskutiert die 18. Ausgabe des MINSK FORUMs, das am 2. und 3. Dezember erstmals im Format einer Online-Veranstaltung stattfindet, organisiert aus Berlin, Minsk, Vilnius, Warschau und Kiew.

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„Mit dem diesjährigen MINSK FORUM rufen wir in einer für Belarus historischen Phase zum Ende der Gewalt und zur Freilassung aller politischen Gefangenen auf. Wir sind davon überzeugt, dass das Land einen offenen Dialogprozess über seine politische Zukunft braucht. Mit dem diesjährigen Forum wollen wir dazu einen Beitrag leisten“, erklärt Markus Meckel, Vorsitzender der veranstaltenden deutsch-belarussischen gesellschaft (dbg).

Eröffnet wird das diesjährige Forum am Mittwoch, den 2. Dezember, um 11 Uhr (MEZ) durch Bundesaußenminister Heiko Maas, seinen polnischen Amtskollegen Zbigniew Rau, die belarusische Präsidentschaftskandidaten und Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja sowie durch eine Keynote-Speach des Historikers Timothy Snyder.

Zu den weiteren Gästen der insgesamt fünf Panels zählen das Mitglied im Präsidium des Koordinationsrates Pawel Latuschka und die belarussische Oppositionspolitikerin Veronika Zepkalo. Letztere wird zu der Abschlussdiskussion am Donnerstag, den 3. Dezember ab 13 Uhr (MEZ) erwartet. Außerdem nimmt u.a. die stellvertretende SPDBundesvorsitzende Klara Geywitz teil.

Erstmals werden alle öffentlichen Panels des MINSK FORUMS live in den Konferenzsprachen Deutsch, Belarusisch/Russisch und Englisch auf www.minskforum.org gestreamt, wo es auch einen moderierten Chat geben wird.

Veranstaltet wird das MINSK FORUM von der deutschbelarussischen gesellschaft (dbg) in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung (Büro Vilnius), der Friedrich-Ebert-Stiftung (Büro Kiew), der Heinrich-BöllStiftung, der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit (Warschau) und dem Belarusian Institute for Strategic Studies (Minsk). Die Konferenz wurde durch die finanzielle Unterstützung des Auswärtigen Amts und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit ermöglicht.

Das MINSK FORUM findet zum achtzehnten Mal statt; es wurde 1997 gegründet, um den politisch-gesellschaftlichen Dialog mit und in der ehemaligen Sowjetrepublik Belarus zu fördern.

Ausführliche Informationen zum Programm und zu den Gästen finden Sie hier: www.minskforum.org (im Aufbau).

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Veranstaltungsort

Online

Bereitgestellt von

Auslandsbüro Belarus