Fachkonferenz
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Ein Jahr Minsk-II Verhandlungen

Erreichtes, Herausforderungen und gelernte Lektionen

Die Fachkonferenz "Ein Jahr Minsk-II Verhandlungen" am 11. Februar 2016 in Minsk analysiert Ursachen, Verlauf und Ergebnisse der Friedensverhandlungen von Minsk.

Details

Am 11 – 12. Februar 2015, nach 16 Stunden Gespräche in der belarussischen Hauptstadt Minsk, haben sich die Oberhäupter aus Deutschland, Frankreich, Russland und aus der Ukraine auf Waffenruhe in Donbass geeinigt und die Unterzeichnung des Maßnahmenpakets für die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen beaufsichtigt. Besser als Minsk-II-Abkommen bekannt, haben sie die bisher einzige rechtliche und politische Grundlage für die Deeskalation des Konflikts in der östlichen Ukraine sowie für die Intensivierung der Verhandlungen im Rahmen der Trilateralen Kontaktgruppe gelegt.

Obwohl das zweite Minsker Abkommen im Laufe des Jahres 2015 durch die wachsende politische und militärische Spannung mehrmals am Rande des Zusammenbruchs zu sein schien, hat es wesentlich dazu beigetragen, die kämpferischen Auseinandersetzungen auf dem Boden zu minimieren und somit die Leben der Menschen auf beiden Seiten der Frontlinie zu retten.

Um an die Unterzeichnung des Minsk-II-Abkommens zu erinnern und einen offenen und intensiven Austausch über seine Folgen und Herausforderungen zu fördern, veranstaltet die Initiative des Minsker Dialoges, in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung, zum zweiten Mal eine internationale Konferenz in Belarus, um mit den Vertretern des Normandie-Formates über die Konfliktlösung im Osten der Ukraine auf der Expertenebene zu diskutieren und konkrete Handlungsempfehlungen für alle Beteiligten zu entwickeln.

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Veranstaltungsort

Minsk

Kontakt

Dr. Wolfgang Sender

Dr

Leiter des Auslandsbüros Belarus

wolfgang.sender@kas.de + 370 52 629475 + 370 52 122294
Außenminister Wladimir Makej und der Sonderbeauftragte der OSZE Martin Sajdik auf der Konferenz des Liberalen Clubs und der Konrad-Adenauer-Stiftung aus Anlass des ersten Jahrestages der Friedensverhandlungen von Minsk. Foto: Sender. Eigenwerk KAS/Sender.

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