Veranstaltungsberichte

Die grüne und intelligente Stadt – Petritsch

Am 14. Oktober fand in Petritsch eine Tagung zum Thema „Die grüne und intelligente Stadt: wirtschaftliche, ökologische und soziale Dimensionen“ statt. Der Workshop wurde in Kooperation mit der Assoziation der Städte und Gemeinden in Bulgarien organisiert und ist Teil einer Veranstaltungsreihe, welche insgesamt in fünf Städten durchgeführt wird. Referenten waren Prof. Krastju Petkov von der Wirtschaftsunion Bulgariens, Herr Petar Tersijski, EU Repräsentant der Assoziation der bulgarischen Städte und Gemeinden sowie Herr Dr. Wesselin Dontschev vom Institut für regionale Entwicklung.

Die Veranstaltung begann mit einigen einleitenden Worten des Direktors der Assoziation der bulgarischen Städte und Gemeinden, Ergin Emin, sowie mit einer Begrüßung durch den amtierenden Bürgermeister von Petrich, Velju Iliev. Danach erklärte Prof. Krastju Petkov allgemein, was eine grüne und intelligente Stadt ausmacht und welche Merkmale diese Stadt aufweist. Zudem nannte er neben einigen Statistiken auch Beispiele erfolgreicher Projekte in diesem Bereich. Nachfolgend stellte Herr Petar Tersijski seine Arbeit als EU Repräsentant der Assoziation der bulgarischen Städte und Gemeinden in Brüssel vor und zeigte auf, welche Projekte im Bereich der regionalen Entwicklung durch die EU gefördert werden. Er betonte vor allem die Bereitschaft der Assoziation der bulgarischen Städte und Gemeinden, gemeinsam mit der lokalen Regierung von Petrich, zukünftige Initiativen sowohl bei der Suche nach Fördermittel als auch bei der gesamten Organisation und Realisierung des Projektes zu unterstützen. Anschließend gab Dr. Wesselin Dontschev einen historischen Abriss zum Thema intelligenter Städtebau und Weiterentwicklung städtischer Nutzflächen. Nach diesen Kurzvorträgen gab es eine rege Diskussion und Austausch zwischen den Zuhörern, wie solche Initiativen in Petrich umgesetzt werden können, welche Projekte finanzierbar wären und wie in der Stadt mehr Grünflächen geschaffen werden können.

Die Veranstaltung entfaltete ihre Wirkung vor allem auf der Kommunalebene, da es sich hier speziell um das Thema der städtischen Regionalentwicklung handelte. Dennoch kamen bereits erste Ideen für transnationale Projekte in Kooperation mit den Nachbarländern Griechenland und Mazedonien auf.