Veranstaltungsberichte

Verbotene Wahrheit

Ausstellung zum Kommunismus in Bulgarien

Viel Resonanz fand die Eröffnung der Wanderausstellung "Verbotene Wahrheit" in Burgas, der fünften Stadt, in der sie gezeigt wird.

Die Ausstellung wurde von Fanna Kolarova und Stojan Raichevsky konzipiert. Mit Hilfe der Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus, der Stiftung Aufarbeitung und der Konrad-Adenauer-Stiftung wurde die Idee in die Tat umgesetzt.

Die über 20 Tafeln zeigen Fakten, die der Bevölkerung immer noch weitgehend unbekannt sind, vom Einmarsch der Roten Armee 1944 und der brutalen Durchsetzung des Kommunismus mit zehntausenden Toten, über den partisanenartigen Widerstand der "Gorjani" bis zum Ende der Diktatur 1989.

Im Schwerpunkt konzentriert sich der Inhalt auf Terror und Repressionen bei der Durchsetzung und der Erhaltung der Macht, aber auch auf die Privilegien der neuen Herren, der Nomenklatura und Formen des Widerstands.

Zur Eröffnung kamen etwa 90 Personen, darunter viele junge Leute, ein Mitglied des Europäischen und drei Mitglieder des Bulgarischen Parlaments.

Die Ausstellung ist bis zum 23. August öffentlich zugänglich im Kulturhaus im Meeresgarten.