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Perspektiven der bilateralen Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland

Das neue 5-Jahresprogramm und die Wirtschaftsentwicklung in China und Deutschland

Der 12. Fünfjahresplan (2011-2015) der Volksrepublik China wurde im März dieses Jahres verabschiedet und prägt eine neue Phase chinesischer Wirtschaftspolitik.

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Die Neuorientierung setzt auf nachhaltiges Wachstum: Preissteigerung und Wirtschaftswachstum sollen gebremst, der Rohstoffverbrauch nachhaltiger gestaltet und das Wohlstandsgefälle zwischen Arm und Reich verringert werden. Anstatt auf Export will sich China nun vor allem auf die Entwicklung des Binnenmarktes konzentrieren.

In diesem Kurswechsel liegt für die deutsche Exportwirtschaft ein enormes Potential, da bereits in den letzten Jahren durchschnittlich 35 Mrd. Euro an Waren in das ostasiatische Land exportiert wurden.

Um über die Perspektiven der bilateralen Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland gemeinsam mit chinesischen Partnern zu beraten, hatte die Konrad-Adenauer-Stiftung eine hochrangige Delegation chinesischer Kader unter der Leitung von Herrn LU Zhongyuan, Vizeminister und Stellvertretender Leiter des Forschungszentrums für Entwicklung beim Staatsrat der VR China, nach Berlin eingeladen. Vom 4. bis zum 6. April begleitete Thomas Awe, Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung Peking, die Delegation (Mitglieder der Internationalen Abteilung beim Zentralkomitee der KP Chinas) durch die Hauptstadt der Bundesrepublik. Im Rahmen des Besuches fanden zwei Fachgespräche statt – am 5. April in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung zu dem Thema „Das neue 5-Jahresprogramm der Volksrepublik China – „domestic markt“ first? - Perspektiven für die deutsch-chinesischen Beziehungen“ und am 6. April ein Fachgespräch mit Abgeordneten des deutschen Bundestages zur „Wirtschaftsentwicklung in China und Deutschland“ zu den Perspektiven bilateraler Zusammenarbeit in den nächsten fünf Jahren.

Die angeregten Diskussionen im Rahmen der Fachgespräche zeugten von einem intensiven und konstruktiven Austausch beider Seiten. Die kritische Auseinandersetzung mit bedeutungsvollen Themen und Fragen sowie das gemeinsame Ringen um Lösungen bestätigten den Erfolg des Dialogs und gaben wichtige Impulse für die zukünftige deutsch-chinesische Zusammenarbeit.

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Veranstaltungsort

Berlin

Kontakt

Thomas Awe

Internationale Abteilung des ZK in Berlin_April 2011 KAS/Berlin
Internationale Abteilung des ZK in Berlin_April 2011/4 KAS/Berlin
Internationale Abteilung des ZK in Berlin_April 2011/5 KAS/Berlin
Internationale Abteilung des ZK in Berlin_April 2011/2 KAS/Berlin