Veranstaltungsberichte

Altstipentiatentreffen in Hongkong

Beim 14. Altstipendiatentreffen, das zum ersten Mal in Hongkong stattfand, diskutierten auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung/Peking internationale Experten und KAS-Altstipendiaten Normen und Werte interkultureller Vernetzung, die Rahmenbedingungen eines multinationalen Systems und die Beteiligung der KAS-Altstipendiaten darin.

Auch Dr. Gerhard Wahlers, stellvertretender Generalsekretär und Hauptabteilungsleiter Europäische und Internationale Zusammenarbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung, nahm an der Veranstaltung teil.

Prof. Dr. Li Kuiliu, Beijing Foreign Studies University, KAS-Altstipendiat, Werner Hans Lauk, Deutscher Generalkonsul in Hongkong, Thomas Awe, Leiter, KAS/Peking und Dr. Peter Hefele, Leiter, KAS/Shanghai eröffneten die Veranstaltung.

Dr. Wahlers erörterte in seinem Beitrag die internationalen Konzepte der KAS-Vernetzung vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Entwicklung in Europa und der Welt.

Vernetzung und politisches Engagement sind zwei grundlegende Werte, auf welche die Arbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung in China aufbaut. Die KAS legt dabei großen Wert auf die Einbindung ehemaliger Stipendiatinnen und Stipendiaten in die aktuelle Stiftungsarbeit. Dieser Austausch und das aktive Engagement der KAS Altstipendiaten, die heute in gesellschaftlichen Schlüsselpositionen einen hohen Beitrag für die Ausformulierung chinesischer Gesellschaftsinteressen leisten, bereichert die Stiftungsarbeit in China um einen unerlässlichen Teil. Nur im regelmäßig stattfindenden Dialog der Konrad-Adenauer-Stiftung mit ihren Altstipendiaten, aber auch durch den Austausch der Altstipendiaten mit externen Experten, kann die Stiftungsarbeit ihr gesellschaftspolitisches Potential verwirklichen.

Prof. Lutz-Christian Wolff, Chinese University of Hong Kong, knüpfte mit seinem Vortrag „Flexibilisierung von Normen und Werten als Basis einer multi-kulturellen Weltordnung?“ thematisch an die Diskussionen an.

Das Altstipendiatenseminar diente außerdem der Aussprache zwischen Altstipendiaten und Stiftungsvertretern. Dabei wurde nicht nur retrospektiv über die bisherigen Informations- und Beratungsprogramme Bilanz gezogen, sondern auch Zukunftsvisionen für noch intensivere Vernetzung der Stipendiaten in China und der Region sowie die fortlaufende Einbindung der Altstipendiaten in die Maßnahmenreihen der KAS/Peking und Shanghai angeregt.

Das diesjährige Alstipendiaten-Dialogprogramm wird auch im nächsten Jahr - mit aktuellen Themenstellungen akzentuiert - nachhaltig fortgesetzt.