In kontinuierlicher Zusammenarbeit mit dem Institut für Ausbildung und Studien zur Demokratie (IFED) fand bereits zum zweiten Mal das Projekt „Wahlcamp“ statt. Ziel der Initiative ist es, das politische Engagement junger Menschen zu fördern, indem sie die Organisation und den Ablauf einer Wahl aus der Perspektive der obersten Wahlbehörde (TSE) hautnah begleiten.
Aufbauend auf den Erfahrungen der Kommunalwahlen 2024 richtete sich das Programm diesmal an engagierte Nachwuchskräfte aus Schülervertretungen der Sekundarstufe, kantonalen Jugendausschüssen sowie weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen.
Das Programm umfasste einen direkten Austausch mit zwei Richtern des TSE sowie die Teilnahme an der Pressekonferenz der TSE-Präsidentin am Wahltag. Zudem besuchten die Teilnehmenden ein Wahllokal im Rahmen des Projekts „Kinderwahlen“ und ein reguläres Wahllokal, um die Abstimmungsabläufe vor Ort aus erster Hand zu beobachten. Ergänzt wurde das Programm durch eine Führung durch das Logistikzentrum „Las Brisas“, in dem sämtliche Wahlunterlagen vorbereitet, konfektioniert und gelagert werden.
Zum Abschluss versammelten sich die Jugendlichen in der Zentrale der Wahlbehörde. Dort erlebten sie das Eintreffen der ersten Wahlunterlagen („Tulas“) für die spätere Auszählung hautnah mit und nahmen an der feierlichen Sitzung teil, in der die ersten offiziellen Wahlergebnisse bekannt gegeben wurden.