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Nicaragua Papers

Analysen und Perspektiven zu Demokratie, Autoritarismus und Transition

Publikationen

Transnationale Repression und demokratische Sicherheit

neue Herausforderungen für das nicaraguanische Exil und die Aufnahmeländer

Die Entwicklung der transnationalen Repression des Ortega-Murillo-Regimes hat das nicaraguanische Exil zu einem neuen Schauplatz politischer Verfolgung gemacht. Ausgehend von aktuellen Fällen in Costa Rica analysiert dieser Essay, wie extraterritoriale Gewalt, Entnationalisierung und die Verflechtung von Autoritarismus und organisierter Kriminalität neue Herausforderungen für die demokratische Sicherheit, den internationalen Schutz und die Souveränität der Aufnahmeländer darstellen.

Nicaragua und Mittelamerika: zwischen Integration und politischer Distanzierung

Auch wenn sich die diplomatische Isolation des Ortega-Murillo-Regimes weiter verschärft hat, unterhält Nicaragua zu seinen zentralamerikanischen Nachbarn ein komplexes Beziehungsgeflecht, das von politischen Spannungen, wirtschaftlicher Integration und einer gegenseitigen Abhängigkeit geprägt ist, die keine der Regierungen der Region ignorieren kann.

Die Rolle des Exils bei der Verteidigung der nicaraguanischen Demokratie

Die nicaraguanische Exilgemeinschaft spielt eine entscheidende Rolle bei der Verteidigung der Demokratie, doch ihre Wirkung hängt davon ab, dass sie den Kontakt zu denjenigen im Land aufrechterhält, die Widerstand leisten. Die Herausforderung besteht darin, Legitimität aufzubauen und zu einem möglichen demokratischen Übergang beizutragen.

Ortega und seine Angst vor Wahlen

Analyse der politischen und rechtlichen Auswirkungen der Aussetzung der Wahlen in Nicaragua.

Diese Analyse untersucht Ortegas Entscheidung, die Wahlen in Nicaragua auszusetzen. Das Dokument zeigt, wie rechtliche und administrative Reformen den politischen Wettbewerb gezielt ausschalten sollen. Zudem wird die Maßnahme als Reaktion auf Unsicherheiten in einem offenen Wahlszenario und parteiinterne Dynamiken gedeutet. Schließlich betont der Text, wie wichtig die internationale Gemeinschaft für die Wiederherstellung demokratischer Wahlen ist.

Eine Einigung, die nichts kostet: Nicaragua auf der 56. Generalversammlung der OAS

Während der 56. Generalversammlung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), die vom 22. bis 24. Juni 2026 in Panama-Stadt stattfand, ging es in den Gesprächen der lateinamerikanischen Delegationen mit anwesenden Nicaraguanern kaum um die offiziellen Beschlüsse des Plenums. Stattdessen stellten sie Fragen wie: „Haben Sie bereits mit den Vereinigten Staaten gesprochen? Was sagt Washington?“...

Nicaragua, die OAS und die Versammlung von Panama

Die Grenzen der Selbstisolierung

Die 56. Generalversammlung der OAS, die in Panama stattfinden wird, wird Gelegenheit bieten, sowohl die Kontinuität des interamerikanischen Engagements in der nicaraguanischen Krise als auch die politischen und institutionellen Grenzen der Organisation angesichts der Selbstisolierung des Ortega-Murillo-Regimes zu beurteilen.

Konsens ohne Demokratie: das Bündnis, das die Diktatur in Nicaragua nährte

Meinungsartikel

Autor José Antonio Peraza, Politischer Analyst aus Nicaragua und Experte für das nicaraguanische Wahlsystem

www.freepik.es

“Eine Verfassungsreform, die die Demokratie in Nicaragua endgültig begräbt”

José Antonio Peraza Collado - Politologe

Auslandsbüro Costa Rica

www.freepik.es

"De la cárcel al sol de la libertad"

Entrevista realizada a José Antonio Peraza Collado.

José Antonio Peraza Collado, es analista político nicaragüense y experto en el sistema electoral nicaragüense. El 26 de julio del 2021 fue encarcelado por el régimen nicaragüense después de haber participado en un programa de televisión en el cuál analizó la situación política de su país. Formó parte de los 222 presos políticos que fueron liberados y expulsados a EEUU el pasado 9 de febrero.

Jon Evans / flickr / CC BY 2.0 / creativecommons.org/licenses/by/2.0/

Appell der Konrad-Adenauer-Stiftung Costa Rica zu politischen Gefangenen in Nicaragua

Mit großer Sorge nimmt die KAS Costa Rica die Prozesse gegen politische Gefangene in Nicaragua zur Kenntnis. Seit dem 1. Februar wird mindestens 26 politischen Häftlingen wegen vermeintlicher Vergehen wie „Verschwörung zur Untergrabung der nationalen Integrität“ oder der „Verbreitung von Falschnachrichten“ unter Ausschluss der Öffentlichkeit der Prozess gemacht.

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Über diese Reihe

Die Reihe verfolgt das Ziel, fundiertes und anwendungsorientiertes Wissen über die politische Entwicklung Nicaraguas bereitzustellen. Sie analysiert die Strukturen, Mechanismen und Entwicklungen des autoritären Systems und beleuchtet zugleich die Rolle demokratischer Akteure sowie die Voraussetzungen und Perspektiven eines zukünftigen demokratischen Wandels.

Die Beiträge behandeln zentrale politische, institutionelle, gesellschaftliche und geopolitische Entwicklungen, darunter Fragen des politischen Systems, von Wahlen, Parteien und Opposition, Menschenrechten, politischer Repression, Exil und Diaspora sowie der Rolle staatlicher und nichtstaatlicher Akteure. Besondere Aufmerksamkeit gilt den regionalen und internationalen Beziehungen Nicaraguas sowie möglichen Transitionsszenarien und politischen Handlungsoptionen.

Die Publikationsreihe richtet sich an politische Entscheidungsträger, Multiplikatoren und zivilgesellschaftliche Akteure in Nicaragua, Zentralamerika, Deutschland und Europa sowie an internationale Organisationen, Diplomaten, Journalisten, Wissenschaftler und andere Fachleute mit Interesse an Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und den politischen Entwicklungen in Nicaragua.

Michaela Braun
Portrait von Michaela Braun
Leiterin Auslandsbüro Costa Rica und Panama
michaela.braun@kas.de +506 2296-6676
Marcee Sofía Gómez Marín
Marcee Gómez
Projektkoordinatorin
marcee.gomez@kas.de +507 387 4477

Sergio Araya

Sergio Araya bild
Projektmanager im Bereich Politik
sergio.araya@kas.de +506 2296 6676