Die Maßnahme wurde in Kooperation mit dem Institut für Ausbildung und Studien zur Demokratie (IFED) des Obersten Wahlgerichts (TSE) durchgeführt. Sie kombinierte synchrone sowie asynchrone E-Learning-Module mit einer zentralen Präsenzveranstaltung und verzeichnete 71 Teilnehmende.
Themenschwerpunkte:
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Bürgerschaft und Demokratie in Aktion (virtuell moderiert von María Valeria Vargas Tomás) Vermittlung von Grundlagen zu Staatsstruktur, Kommunalwesen, Parteiensystem und gesetzlichen Mechanismen der Bürgerbeteiligung in Costa Rica – mit besonderem Fokus auf die Mobilisierung der Jugend.
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Kommunalwahlen 2028 (virtuell moderiert von Jennifer Gutiérrez Barboza) Rechtliche und verfahrenstechnische Grundlagen des costaricanischen Wahlsystems bei Kommunalwahlen. Ein Schwerpunkt lag auf der Parteiendynamik: innere Demokratie, Kandidatenaufstellung sowie die politischen Rechte junger Menschen.
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Zukunftsorientierte Analyse (Projektschau und Präsenzabschluss) In zehn Arbeitsgruppen erarbeiteten die Teilnehmenden praxisnahe Gruppenprojekte: Eine Hälfte entwickelte lokale Politikentwürfe für die Jugend, die andere analysierte strukturelle Hindernisse für die Jugendbeteiligung bei Kommunalwahlen. Zum Abschluss präsentierten die Gruppen ihre Ergebnisse einer Fachjury, bestehend aus drei jungen Kommunalpolitiker*innen (die Ratsvorsitzende von Orotina, der Bürgermeister von Paraíso sowie ein Ratsmitglied aus San José) und dem leitenden Rechtsberater des TSE-Präsidiums, die ihnen qualifiziertes Feedback gab.
Das Programm stärkte die Handlungskompetenz der jungen Führungskräfte in einem demokratischen Umfeld, das von Meinungsvielfalt, aktivem Zuhören, Dialog und Verhandlung geprägt ist. Zudem identifizierten die Teilnehmenden konkrete Hemmnisse innerhalb ihrer Parteien und des Rechtsrahmens, um künftig auf kommunaler und innerparteilicher Ebene mehr Einfluss zu nehmen.