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Veranstaltungsberichte

Präsentation des Jahrbuchs für lateinamerikanisches Verfassungsrecht 2022

Diese wichtige Diskussion fand in der Zentrale der honduranischen Justizschule statt.

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Das Rechtsstaatsprogramm für Lateinamerika der Konrad-Adenauer-Stiftung stellte in Tegucigalpa das Lateinamerikanische Jahrbuch für Verfassungsrecht 2022 vor. Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der Verfassungskammer des Obersten Gerichtshofs von Honduras durchgeführt.

Die Veranstaltung wurde mit einer Begrüßung durch die Richterin Francisca Villela eröffnet, die die Bedeutung des Dialogs über aktuelle verfassungsrechtliche Fragen hervorhob und die Bereitschaft der honduranischen Justiz bekräftigte, sich an der Entwicklung künftiger fachlicher Austauschtreffen zu beteiligen.

Das Grußwort im Namen der Konrad-Adenauer-Stiftung überbrachte Prof. Dr. Stefan Jost, der seine Freude darüber zum Ausdruck brachte, diese neue Ausgabe des Jahrbuchs für Verfassungsrecht mit der honduranischen Gemeinschaft zu teilen und zu analysieren. Dies ist Ausdruck der Bemühungen und des Engagements, das die Institution seit Jahren mit der Unterstützung prominenter Juristen und Schriftsteller aus der lateinamerikanischen Region fördert. 

Bei dem Treffen erklärten Dr. Hartmut Rank, Direktor des Rechtsstaatsprogramms für Lateinamerika, und Rechtsanwalt Felipe Franco, Projektkoordinator, dass die achtundzwanzigste Ausgabe dieses wichtigen Verfassungskompendiums vorgelegt wird, das in diesem Jahr 19 Artikel und 10 Anmerkungen im Abschnitt der Sonderbeiträge mit Überlegungen von Richtern und Staatsanwälten der Gerichte und Verfassungsgerichte der Region enthält. Diese Texte wurden in zwei Hauptteilen zusammengestellt: Korruption und Menschenrechte im Bereich des Verfassungsrechts und Fragen des zeitgenössischen Verfassungsrechts. Diesmal ist ein Artikel von Rechtsanwalt Stephan Harbarth, Präsident des deutschen Bundesverfassungsgerichts, enthalten.

Rechtsanwalt David Oconitrillo Fonseca (Costa Rica) präsentierte seinen Artikel mit dem Titel: "Einige Überlegungen zur Rolle der Verfassungsgerichte angesichts des Phänomens der Korruption in Rechtsstaaten". Rechtsanwalt Mauricio José Rosales (Honduras) präsentierte seinerseits seinen Beitrag "Der Schutz des Rechts auf Eigentum am eigenen Bild in virtuellen sozialen Netzwerken: die größte Herausforderung des heutigen Verfassungsrechts".

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