Die politische Kommunikation gilt als wesentliches Element des demokratischen Systems. Sie ermöglicht und garantiert nicht nur den Gedanken der Rechenschaftspflicht, sondern auch und vor allem die einfache Äußerung der Ansichten der politischen Akteure. In der Zwischenzeit sind Toleranz, Höflichkeit und Wahrhaftigkeit demokratische Werte, die politische Akteure zwangsläufig verkörpern müssen, wenn sie sich in der Öffentlichkeit oder in den Medien äußern.
Mit dem Aufkommen der sozialen Medien, die den traditionellen Medien den Rang ablaufen, stehen den Politikern heute mehrere Instrumente zur Verfügung, um in ständigem Kontakt mit der Bevölkerung zu bleiben.
Dieser sehr breite Medienraum ist ein natürliches Feld für die Konfrontation von Ideen zwischen politischen Gegnern. Sie sind aufgerufen, diesen Raum klug und im Einklang mit den Standards der politischen Kommunikation zu nutzen.
Seit einiger Zeit jedoch halten sich mehrere politische Akteure von den Medien fern, wenn sie sich zu politischen Themen äußern.
In diesem Rahmen organisierte die Konrad-Adenauer-Stiftung am 29. September in ihrem Büro eine Radio- und Fernsehsendung, die sich in Zusammenarbeit mit der IDLP mit der Frage der Sprache in der politischen Debatte im Kongo befasste.