Publikationen

Gutes Zwischenzeugnis – Präsidentenpartei bei Regionalwahlen in Südkorea bestätigt

Politischer Gegenwind für die oppositionelle Liberty Korea Party (LKP)

In den südkoreanischen Regionalwahlen und den Nachwahlen zum Parlament am 13. Juni 2018 hat die regierende linksliberale Democratic Party of Korea von Präsident Moon Jae-in einen haushohen Sieg erzielt. Die größte konservative Oppositionspartei LKP konnte lediglich zwei Gouverneursposten verteidigen: sie hat es nicht vermocht, sich nach der Abwahl „ihrer“ Präsidentin Park Geun Hye vor mehr als einem Jahr neu aufzustellen. Die Wahlen hatte ein Kernthema, das mit den südkoreanischen Regionen eigentlich nichts zu tun hatte, aber alles überlagerte: „Nordkorea“ und Frieden auf der Halbinsel.

Erwartungshaltungen in den USA im Vorfeld des Gipfels mit Nordkorea am 12. Juni in Singapur

Auf dem Weg zur Entnuklearisierung?

Mit Spannung, aber auch mit gedämpften Erwartungen blicken die USA wenige Tage vor dem Gipfel mit US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un nach Singapur. Beide wollen dort am 12. Juni zusammentreffen.

Flüchtlinge erzählen von Nordkorea

Die erste Geschichte: Rückblick auf das Heimatdorf im Norden

Der Erzählband der Konrad-Adenauer-Stiftung gibt Raum für die Heimatgeschichten nordkoreanischer Flüchtlinge. Ihre Erfahrungen, Erlebnisse und Lebensgeschichten stehen im Mittelpunkt dieser Publikation.

Koreas Winterspiele: „Über den Sport ist man ins Gespräch gekommen“

Stefan Samse im Interview über den Erfolg der Sportpolitik - und warum es auch Frust gibt in Südkorea

„Passion. Connected“ ist das Motto der Olympischen Winterspiele in Südkorea. Über die Spiele kamen der Norden und der Süden nach zweijähriger Funkstille wieder ins Gespräch. Und obwohl Nordkorea mutmaßlich die Sanktionen umgeht, bricht Seoul die Kommunikation nicht ab. Über die Annäherung freuen sich die Südkoreaner, dennoch gibt es auch Frust und Enttäuschung im Süden.

Gewinner und Verlierer in Politik und Sport

Eine koreanische Momentaufnahme

Südkoreas Parteiensystem ist in Bewegung geraten - eine Partei zerfällt, zwei fusionieren und eine weitere gründet sich derzeit neu. Und die Olympischen Winterspiele haben die Eiszeit in der Kommunikation zwischen Nord- und Südkorea beendet. Doch die sportpolitische Annäherung und die Einbindung Pjöngjangs in die Spiele finden nicht alle im Süden gut.

„Jetzt ist die Zeit für Korea“

Der Atomkonflikt hält die Welt in Atem. Südkorea erhofft sich eine Entspannung durch die Olympischen Winterspiele

Im Sommer und Herbst 2017 hat sich der nordkoreanische Nuklear-Konflikt wieder dramatisch zugespitzt: Das Land testete erneut einen Atomsprengkopf und drohte wiederholt mit einem Nuklearkrieg. Pjöngjang arbeitet zielstrebig am Atomprogramm, widersteht den Sanktionen und will keinen Dialog. Südkorea hingegen will einen neuen Korea-Krieg um jeden Preis verhindern. Eine Chance zur Entspannung der Lage gäbe es.

Drei reden – und einer bleibt draußen

Stefan Samse analysiert das südkoreanische Dilemma im Atomkonflikt zwischen den USA und Nordkorea

Aus Sicht des Regimes von Kim Jong Un sieht es nach den Wochen der Auseinandersetzung mit den USA strategisch gar nicht so schlecht aus. Das Drehen an der Eskalationsspirale und die Zuspitzung der Konfrontation mit den USA haben Kim und sein Umfeld in Nordkorea innenpolitisch gestärkt. Partei und Militär haben sich hinter ihm versammelt. Denn er hat gezeigt, dass er es mit der Supermacht USA aufnehmen kann – jedenfalls nach nordkoreanischer Lesart. Und je feindseliger sich die USA und China gegenüberstehen, desto besser ist das für Kim.

Korea: Weitere Eskalation oder Atempause?

Zwischenbericht zur Lage auf der koreanischen Halbinsel

Aus Sicht des Regimes von Kim Jong-un ist die Auseinandersetzung mit den USA wie der Kampf von „David gegen Goliath“. Und die Zwischenbilanz fällt aus der strategischen Sicht von „David“ Mitte August gar nicht so schlecht aus.

DUALE AUSBILDUNG IN DEUTSCHLAND

DURCH PRAXIS UND THEORIE ZUR FACHKRAFT

Die niedrige Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland findet weltweit Beachtung und Bewunderung. Kaum einem Land gelingt es derzeit so gut, Berufsanfänger in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Dieser Erfolg ist nicht zuletzt auch ein Erfolg des historisch gewachsenen dualen Ausbildungssystems. Das internationale Interesse an den entscheidenden Pfeilern des Ausbildungssystems steigt: Delegationen aus der ganzen Welt kommen nach Deutschland, um sich über die einzigartige Verknüpfung von praktischer und theoretischer Ausbildung zu informieren.

Konrad-Adenauer-Stiftung trauert um Helmut Kohl

Zum Tode von Bundeskanzler a.D. Helmut Kohl erklärt der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung und Präsident des Europäischen Parlaments a.D., Hans-Gert Pöttering: