Veranstaltungsberichte

Perspektiven eines maghrebinischen Binnenmarktes

von Thomas Schiller
Wirtschaftsverantwortliche müssen die „Speerspitze einer besseren regionalen Zusammenarbeit“ bilden, sind sie doch diejenigen, die am meisten unter den Folgen der fehlenden Integration des Maghrebs leiden.

Zu diesem Ergebnis kam eine internationale Konferenz in Tunis, zu der der tunesischen Unternehmerverband UTICA und die Konrad-Adenauer-Stiftung unter dem Titel „Perspektiven eines maghrebinischen Binnenmarktes” eingeladen hatten.

Der Generalsekretär der Union des Arabischen Maghrebs (UMA), Habib Ben Yahia und der Präsident der UTICA, Hedi Djilani, eröffneten die Veranstaltung, die dazu beitragen soll, Gegenmaßnahmen aus dem Wirtschaftssektor zu begleiten und zu stärken.

Hochrangige Vertreter der Unternehmerverbände aus Mauretanien, Marokko, Algerien, Tunesien und Libyen diskutierten die Hindernisse, die einer wirtschaftlichen Kooperation und der Entwicklung eines gemeinsamen Marktes gegenüberstehen.

Mit der Gründung im Jahr 2007 der Union der Unternehmer des Maghrebs (UME), deren aktueller Präsident der Vorsitzende des tunesischen Unternehmerverbandes UTICA, Hedi Djilani, ist, wurde ein erstes Zeichen gesetzt.