Veranstaltungsberichte

Medienprogramm Afrika erreicht mit Konferenz tausende Internetnutzer

von Frank Windeck
Einen Testballon der digitalen Art startete das Medienprogramm Sub-Sahara Afrika im Rahmen seiner Africa Media Leadership Konferenz in Accra, Ghana Anfang des Monats.

Zum ersten Mal in der internationalen Arbeit der Stiftung wurden Twitternachrichten, Fotos und Präsentationen während einer Konferenz live ins Internet gestellt. Um dies möglich zu machen, richtete das Medienprogramm einen Blog ein, den die etwa 60 Konferenzeilnehmer aus 20 Ländern anschließend selbstständig nutzen konnten. Über eine Fotocommunity konnte jeder Teilnehmer seine digitalen Fotos hochladen, die dann nur wenige Minuten später auf dem Blog abgerufen werden konnten. So waren die Begrüßungsworte an die Teilnehmer gerade gesprochen, als die ersten Fotos bereits im Internet angeschaut werden konnten.

Außerdem wurden die Präsentationen einzelner Redner über eine weitere Datenplattform hochgeladen, so dass diese dann ebenfalls über den Blog zu sehen waren und von den weltweiten Nutzern zum weiteren Studieren heruntergeladen werden konnten. Hierbei gab es aufgrund der Größe einzelner Daten noch Probleme, die bei der nächsten Africa Media Leadership Konferenz beseitigt sein werden.

„Follower“ kommentierten weit über den afrikanischen Kontinent hinaus

Um den Blog nun so lebendig wie möglich zu gestalten, kam als weiteres Element eine Rubrik mit Twittermeldungen hinzu. Daran beteiligten sich in den ersten Stunden nur einige wenige Teilnehmer. Mit der Zeit kamen jedoch weitere Nutzer aus dem Kreis der Delegierten hinzu. Je mehr Twitternachrichten aus dem Konferenzraum selbst kamen, umso reger wurde auch die internationale Teilnahme, denn alleine die beliebtesten fünf Delegierten hatten insgesamt 7440 sogenannte „Follower“ aufzuweisen. Andere Internetnutzer also, die die Twitternachrichten dieser fünf Teilnehmer regelmäßig mit verfolgen. Die anderen Teilnehmer und ihre „Follower“ dürften diese Zahl noch weiter erhöhen.

Der Erfolg blieb dann auch nicht aus. Vornehmlich Blogeinträge aus diversen afrikanischen Ländern, wie zum Beispiel von der amerikanischen Botschaft in Pretoria, aber auch Meldungen aus Kalifornien von der Google-Universität sowie Einträge aus der Karibik erreichten den Blog und belebten die Seite. Viel Lob wurde dabei geäußert und Interesse am Thema kundgetan. Aber auch handfeste inhaltliche Beiträge und Kommentare wurden getätigt. Folge daraus war, dass unsere Konferenz nicht nur in einem kleinen Kreis von auserwählten Delegierten und deren Medienunternehmen diskutiert wurde. Die Themen der Konferenz wurden weltweit von mehreren tausend Menschen wahrgenommen. Ein Effekt, der in der internationalen Arbeit der Stiftung zukünftig sicher positiv genutzt werden kann.

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