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Veranstaltungsberichte

PhD Studien- und Dialogprogramm

Das Promotionskolleg “Sicherheit und Entwicklung im 21. Jahrundert” besucht Palästina und diskutiert regionale und lokale Herausforderungen

Für drei Tage empfing die Konrad-Adenauer-Stiftung in Palästina eine Gruppe von Doktoranden, um ihnen einen Einblick in die regionalen und lokalen Herausforderungen im Bereich der Sicherheit und Entwicklung zu bieten. Im Rahmen dieses Studien- und Dialogprogramms in Israel und Palästina hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, unsere palästinensischen und internationalen Experten, Diplomaten und Politiker zu treffen und mit ihnen zu diskutieren.

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Zu Beginn dieses Monats empfing das KAS-Büro in Ramallah das Promotionskolleg „Sicherheit und Entwicklung im 21. Jahrhundert“ in Palästina. Während der folgenden drei Tage trafen sich die Doktoranden aus Deutschland mit zahlreichen palästinensischen und internationalen Experten, nahmen an Exkursionen teil und lernten mehr über die lokalen und regionalen Herausforderungen in den Bereichen von Sicherheit und Entwicklung.

Im Rahmen einer geopolitischen Tour in Ost-Jerusalem führte eine Kommunikationsberaterin PLO Negotiation Affairs Department unsere Gäste in die politischen, humanitären und wirtschaftlichen Realitäten ein. Vom Augusta Victoria Krankenhaus und dem Ölberg aus überblickte die Delegation die Stadt und identifizierte die drei Jerusalemer Siedlungsringe, die Sperranlage und ihre Checkpoints. Während der Tour durch die Jerusalemer Viertel um die Altstadt vermittelte die Expertin ein grundlegendes Verständnis für die Komplexität der Situation und ihre Auswirkung auf die palästinensischen Bewohner Jerusalems.

Am Nachmittag traf die Delegation Michael Herold, den stellvertretenden Leiter des Deutschen Vertretungsbüros für die Palästinensischen Gebiete in Ramallah. Der Diplomat gab den Doktoranden einen Überblick über die politische Situation und Position Deutschlands bezüglich Palästina. Nach seinem Briefing beantwortete er bereitwillig die Fragen der Zuhörer und lies sie an seiner persönlichen Einschätzung und Ausblick teilhaben.

Später gewährte der Direktor des Horizon Center for Political Studies and Media Outreach, Ibrahim Dalalsha, Einblicke in die israelisch-palästinensische Sicherheitskooperation. Der ehemalige politische Berater klärte die Gruppe über die unbeliebte Kooperation der Sicherheitskräfte auf, wobei er deren Wichtigkeit für die regionale Stabilität und zukünftige Verträge zwischen Palästina und Israel betonte.

Abends fand eine Diskussionsrunde zur Menschenrechtsituation im Gazastreifen und dem Westjordanland statt. Mona Shtayya vom Arab Center for the Advancement of Social Media, 7amleh, und der Israel und Palästina Direktor von Human Rights Watch, Omar Shakir, informierten die interessierten Teilnehmer über online und offline Menschenrechtsverletzungen und legten damit die Grundlage für eine belebte Debatte.

Die Delegation traf auch auf Youth Against Settlement in Hebron, wo sie Einblicke in die palästinensische und völkerrechtliche Perspektive auf die Siedlungen erhielt. Aktivisten der gewaltfreien palästinensischen Organisation führten die Gäste durch die Altstadt und konfrontierten sie mit den Realitäten unter israelischer militärischer Kontrolle. In diesem angespannten Umfeld forderten die Teilnehmer die Experten mit zahlreichen Fragen heraus.

Zurück in Ramallah empfing Ministerpräsident Dr. Mohammed Shtayyeh die deutsche Delegation und gab seine Einschätzung der Situation weiter, sprach über die Politik der Regierung sowie deren Einschätzungen der neuesten Entwicklungen. Außerdem referierte er über die zukünftigen Herausforderungen Palästinas und betonte die Unterstützung und zuverlässige Partnerschaft Deutschlands.

Am letzten Tag präsentierte schließlich der Direktor des Palestinian Center for Policy and Survey Research, Dr. Khalil Shikaki, die zentralen Ergebnisse seiner Meinungsumfragen um der Gruppe empirische Nachweise für die öffentliche Wahrnehmung und deren Folgerungen für Entscheidungsträger zu liefern.

Zum Abschluss des Programms in den Palästinensischen Gebieten empfing GIZ Programmleiter Joachim von Bonin, zusammen mit Prof. Dr. Helga Baumgarten, die Delegation in Ost-Jerusalem. Gemeinsam sprachen sie über die Rolle der internationalen Gemeinschaft im Konflikt.

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Abeer Z.

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