Symposium

Bürgerbeteiligung und Zugang zur Justiz in Umweltfragen

Die internationale Konferenz mit Teilnehmern aus über 15 Ländern in Asien, Europa und Lateinamerika widmet sich Fragen der Umsetzung der in Principle 10 der Rio-Deklaration verbrieften sog. „Green Access Rights“

Details

Zugang der Bürger zu umweltrelevanten Informationen, Partizipation bei umweltpolitischen Entscheidungen und Zugang zur Justiz in Umweltfragen - dies sind die "Green Access Rights", für die sich die Rio-Declaration on Environment and Development der Vereinten Nationen von 1992 stark macht. Die tatsächliche Umsetzung dieser Rechte im nationalen Recht und in der Rechtspraxis ist weltweit noch ausbaufähig und scheitert nicht nur in Asien oft an einem Mangel an konkreten Umsetzungsvorschriften, finanziellen Ressourcen und der weit verbreiteten Korruption.

Infrastrukturgroßprojekte etwa im Bereich der Wasser- und Energieversorgung sind typischerweise Anlass für Spannungen zwischen Wirtschaft, Wissenschafts- und Technologiesektor einerseits und der Bevölkerung andererseits sind. Transparenz und demokratische Entscheidungsfindung unter Berücksichtigung aller betroffenen Belange sind daher von entscheidender Bedeutung für das Gelingen solcher Projekte. Die Rolle von Akteuren der Zivilgesellschaft ist dabei sehr bedeutsam, aber auch vielfältig in ihrer Katalysatorenfunktion. Ebenso soll die Bedeutung der Gerichte - sei es als allgemeine oder als spezialisierte Umweltgerichtsbarkeit - betrachtet werden.

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Veranstaltungsort

Osaka, Japan

Publikation

Bürgerbeteiligung und Zugang zur Justiz in Umweltfragen
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Kontakt

Gisela Elsner

Gisela  Elsner kas

Referentin Grundsatzfragen Nachhaltigkeit

Gisela.Elsner@kas.de +49 30 26996-3759

Bereitgestellt von

Rechtsstaatsprogramm Asien