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Veranstaltungsberichte

Absolventen des SIPODI West-Stipendienprogramms gründen ein Alumni-Netzwerk

Erste Ausgabe des Strategietreffens des SIPODI-Alumni-Netzwerks: Eine Dynamik der Zusammenarbeit im Dienste der regionalen Sicherheit

Im Rahmen eines strategischen Treffens kamen mehrere hochrangige Offiziere und Teilnehmer des Kurses für höhere Verteidigungsstudien (CESD) sowie des Stabskurses der Akademie der Streitkräfte (AFA) zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, gemeinsam zu reflektieren und die Beziehungen zwischen den Teilnehmern der vom SIPODI-Programm unterstützten Ausbildungsinitiativen zu festigen. Eine strategische Initiative zur Stärkung der Kapazitäten der afrikanischen Militäreliten

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SIPODI-Alumni vernetzen sich für mehr sicherheitspolitische Zusammenarbeit

Vom 13. bis 16. April 2026 veranstaltete das Regionalprogramm „Sicherheitspolitischer Dialog Westafrika“ (SIPODI) der Konrad-Adenauer-Stiftung in Yamoussoukro ein erstes strategisches Reflexionstreffen für seine Alumni. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Zusammenarbeit zur Bewältigung neuer Sicherheitsbedrohungen beitragen kann. Die Teilnehmer tauschten Erfahrungen aus und legten die Grundlagen für ein Netzwerk, das den Dialog über die Ausbildung hinaus fortführen soll.

Das Treffen brachte höhere Offiziere und Lehrgangsteilnehmer des Cours d’études supérieures de défense (CESD) sowie des Stabslehrgangs der Académie des forces armées (AFA) zusammen. Es knüpfte an die Unterstützung an, die SIPODI seit 2020 für die Aus- und Weiterbildung von Akteuren des Verteidigungs- und Sicherheitssektors leistet.

Dazu gehören insbesondere Stipendien für Offiziere des CESD im Masterstudiengang „Gouvernance Défense et Sécurité“ sowie die Förderung der Ausbildung an der AFA, vor allem im Rahmen des Stabslehrgangs.

 

Sicherheitsherausforderungen gemeinsam analysieren

Während der viertägigen Veranstaltung diskutierten die Teilnehmer die Entwicklung asymmetrischer Bedrohungen in Westafrika, die regionale Zusammenarbeit gegen Terrorismus und neue Formen grenzüberschreitender Kriminalität. Weitere Themen waren die Rolle nachrichtendienstlicher Erkenntnisse, die operative Koordination sowie die Zusammenhänge zwischen kriminellen Wirtschaftsstrukturen und Instabilität.

Beiträge von Professor Zran Anicet und Dr. Tawa Prince Netton gaben Impulse für die Diskussion über mögliche Antworten und das Zusammenspiel unterschiedlicher Formen der Zusammenarbeit.

An der Eröffnung nahm eine Vertreterin des Bürgermeisters von Yamoussoukro teil. Dabei wurde die Bedeutung von Ausbildung und Dialog zwischen den Partnerinstitutionen hervorgehoben.

 

Den Austausch über die Ausbildung hinaus fortsetzen

An den von SIPODI unterstützten Programmen nehmen Stipendiaten und Lehrgangsteilnehmer aus verschiedenen afrikanischen und europäischen Ländern teil. Diese internationale Zusammensetzung bietet Möglichkeiten, Erfahrungen auszutauschen und das Verständnis für gemeinsame Herausforderungen zu vertiefen.

Das Treffen in Yamoussoukro legte die Grundlagen für den Aufbau des SIPODI-Alumni-Netzwerks. Es soll Kontakte zwischen ehemaligen Geförderten erleichtern, den fachlichen Austausch über Sicherheitsfragen fortführen und die Beziehungen zwischen Partnerinstitutionen stärken.

Damit will SIPODI seine Förderung langfristig wirksam gestalten: Über individuelle Bildungswege hinaus soll eine berufliche Gemeinschaft entstehen, die auf Dialog, Vertrauen und Zusammenarbeit beruht und zu einer demokratischen Gestaltung und Kontrolle des Sicherheitssektors beiträgt.

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Kontakt Adelis Yapi
Bild Adelis Yapi
Projektkoordinator
adelis.yapi@kas.de +225 27 22 48 18 00

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