Länderberichte

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

Erneuter Türkeibesuch der Bundeskanzlerin

Momentan dramatisiert sich die humanitäre Lage in den syrischen Bürgerkriegsgebieten zunehmend und führt zu starken Fluchtbewegungen über die Türkei nach Europa. Diese Herausforderung führte in den letzten Monaten zu intensiven Gesprächen zwischen türkischen und deutschen Regierungsverantwortlichen. Bundeskanzlerin Merkel reiste erneut zu politischen Gesprächen mit Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu und Präsident Recep Tayyip Erdoğan in die Türkei.

Religiöse Minderheiten in der Türkei

Die islamisch-konservative Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AK-Partei) ist seit den Parlamentswahlen 2002 in ständiger Regierungsverantwortung und prägt die innenpolitische Entwicklung seitdem nachhaltig. Vor dem Hintergrund der traditionellen Konfliktlinien zwischen säkularer Staatsauffassung und Religion lohnt ein Blick auf das Verhältnis türkischer Parteien und ihrer Politik in Bezug auf die Religionsfreiheit.

Vor dem G-20 Gipfel in Antalya

Nur zwei Wochen nach dem vierten Wahlerfolg der AK-Partei in Folge richtet die Türkei den G-20-Gipfel vom 15. bis 16. November unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen in Antalya aus. Sie stellte ihre einjährige G20 Präsidentschaft, die am 1.12.2014 begann und mit diesem Gipfel endet, unter die Triade Inklusion, Investition und Implementierung (the three “I’s”).

Erneute Alleinregierung der AK-Partei

Unerwartet klarer Sieg

Nachdem die AK-Partei bei den Wahlen am 7. Juni 2015 ihrer absoluten Mehrheit verlustig ging und die Koalitionsverhandlungen mit den Oppositionsparteien CHP, MHP und HDP scheiterten, wurden erneute Wahlen für den 1. November 2015 angesetzt. Die zweite Runde des Machtkampfs um die Parlamentssitze endete mit dem einem unerwartet klaren Sieg der AKP, die seit 2002 die Alleinregierung stellt. Die Wähler gaben den Oppositionsparteien dieses Mal keine Chance für eine Mitbeteiligung an einer Koalitionsregierung. Sie haben sich einmal mehr für Stabilität entschieden.

Die Türkei vor den Neuwahlen am 1. November 2015

Déjà-vu-Ergebnis oder erneute AKP-Alleinregierung?

Kommenden Sonntag wird in der Türkei wieder einmal gewählt. Am 7. Juni hatte die AKP die absolute Mehrheit verloren, blieb mit 41 Prozent aber die mit Abstand stärkste Partei. Nach wochenlagen und gescheiterten Koalitionsverhandlungen wurden für den 1. November Neuwahlen anberaumt. Diese erfolgen vor der Kulisse einer extremen Polarisierung und zunehmenden Verunsicherung, zu der alle Parteien gleichermaßen beigetragen haben.

'Barış için siyasi uzlaşmaya ihtiyaç var'

Konrad Adenauer Vakfı'nın Türkiye temsilcisi Dr. Colin Dürkop, Ankara'daki saldırının ardından alevlenen tartışmalar ve Merkel’in Türkiye ziyaretiyle ilgili DW Türkçe’den Özlem Coşkun’un sorularını yanıtladı.

Wahrnehmung des Themas Migration und Flucht in der Türkei

Flüchtlinge insbesondere aus Syrien und Afghanistan orientieren sich in Richtung Westen/Europa. Zunächst wollen die syrischen Flüchtlinge ihr Leben retten und fliehen in die Türkei. Nach einer bestimmten Aufenthaltsdauer versucht ein Teil der Flüchtlinge, von der Türkei in Richtung Europa zu fliehen. Hauptursachen für die Abwanderung sind bekannt: existenzielle Nöte wie auch Armut und der Glaube, in Europa ein besseres und sichereres Leben führen zu können.

Stimmungsbild zur Einigung in der Griechenlandkrise

REAKTIONEN AUS DER TÜRKEI

Die Einigung in der Griechenland-Krise auf dem Sondergipfel der Euro-Gruppe am 12./13. Juli 2015 ist ein beherrschendes Thema in ganz Europa und darüber hinaus. Das vorliegende Stimmungsbild bietet einen Überblick über Reaktionen in Politik und Medien aus der Türkei. Den vollständigen Bericht lesen Sie im pdf.

Powerplay in Ankara: die Türkei nach den Parlamentswahlen

45 Tage Zeit für schwierigen Koalitionspoker

Bei der Parlamentswahl am 7. Juni – der ersten seit dem Amtsantritt von Präsident Erdogan im vergangenen August - hatte die islamisch-konservative AKP (Gerechtigkeits- und Entwicklungspartei) nach zwölf Jahren Alleinregierung ihre absolute Mehrheit verloren. Laut offiziellem Wahlergebnisse des Hohen Wahlrats (YSK) blieb die AKP zwar mit Abstand stärkste politische Kraft, erhielt aber mit nur mehr 40,9 Prozent der Stimmen 258 Sitze. Vor vier Jahren hatte sie noch fast 50 Prozent erzielt.

Parlamentswahl in der Türkei

Abstimmung über Erdoğans „Neue Türkei“

Hochspannung vor den Wahlen am Sonntag in der Türkei: Für die Regierungspartei AKP wird sich entscheiden, ob sie weiter alleine regieren kann, oder eine Koalition eingehen muss.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 80 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.