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Christian Senger / flickr / CC BY 2.0

Kopftuchdebatte in der Türkei auf den Kopf gestellt

Der CHP-Vorsitzende und Oppositionsführer Kemal Kılıçdaroğlu kündigte an einen Gesetzesentwurf zur „Kopftuchfreiheit“ in das türkische Parlament einzubringen.

Während Frauen in mehreren Provinzen der Türkei gegen die Ermordung von Mahsa Jîna Amini durch die iranische Sittenpolizei protestiert haben, hat der Oppositionsführer Kemal Kılıçdaroğlu von der Republikanischen Volkspartei (CHP) ein Gesetz vorgeschlagen, dass die Freiheit ein Kopftuch zu tragen, gesetzlich festzuschreiben soll. Angesichts der für Juni 2023 angesetzten, versucht ausgerechnet die säkulare CHP ein weiteres Thema der regierenden AK Partei von der Tagesordnung zu nehmen.

Transatlantic Trends 2022 - Die öffentliche Meinung in Zeiten geopolitischer Unruhen

Die Ergebnisse der Studie "Transatlantic Trends 2022" wurden der Öffentlichkeit vorgestellt. Wie im letzten Jahr wurde die Teilnahme der Türkei an der Umfrage durch die Unterstützung der KAS Türkei ermöglicht.

Die Ergebnisse der Studie "Transatlantic Trends 2022", des German Marshall Fund of the United States (GMF) und der Bertelsmann Stiftung (Nordamerika) mit Unterstützung der BBVA Foundation, des Jean Monnet Centre in Montreal, der Luso-American Foundation for Development (FLAD), der Konrad-Adenauer-Stiftung Türkei und der Botschaft des Königreichs der Niederlande in Frankreich durchgeführt wurde, wurde am 29. September 2022 der Öffentlichkeit vorgestellt.

RISKS, OPPORTUNITIES AND EXPECTATIONS IN GREEN TRANSITION

Executive Summary

Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) Türkiye and TÜRKONFED with the support of Akbank, implemented a project aimed primarily at raising awareness of the green transition process through seven workshops (Bursa (pilot), + Kocaeli, Adana, Elazığ, Samsun, İzmir and Gaziantep) at the regional level. In addition, a survey was conducted to measure regional and national awareness on green transition with the participation of focus groups. Based on the results of the workshops a policy report has been created The report identifies the risks, opportunities and expectations of stakeholders through workshops and presents policy recommendations that will contribute to the existing policy framework for transformation in Türkiye from the perspective of SMEs as well as roadmap fort he transition to a low carbon economy.

RISKS, OPPORTUNITIES AND EXPECTATIONS IN GREEN TRANSITION

Roadmap for Transition to a Low Carbon Economy

Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) Türkiye and TÜRKONFED with the support of Akbank, implemented a project aimed primarily at raising awareness of the green transition process through seven workshops (Bursa (pilot), + Kocaeli, Adana, Elazığ, Samsun, İzmir and Gaziantep) at the regional level.

Is Turkey looking West but going East?

This study attempts to answer two basic yet pertinent questions: (1) Are Ankara's economic relations with China symmetrical/asymmetrical compared to its economic relations with the European Union? (2) Is it possible that the Turkish government could replace its economic relations with the EU by intensifying its relations with China? To this end, the advantages and disadvantages of Turkey's economic relations with China and the EU will be discussed.

Jugendstudie Türkei 2021

Eine quantitative und qualitative Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung Türkei

Was denkt die türkische Jugend? Die Jugendstudie 2021 der Konrad-Adenauer-Stiftung Türkei gibt Aufschluss darüber. Die türkische Jugend ist unzufrieden und wünscht sich nachdrücklich eine Veränderung. Sie fühlen sich nicht beachtet und von der Gesellschaft vernachlässigt. Die Mehrheit der jungen Menschen in der Türkei hat eine pessimistische Sicht auf die Zukunft ihres Heimatlandes. Eine im Februar 2022 veröffentlichte Studie, die im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung Türkei von einem unabhängigen Forscherkollektiv unter Leitung von Prof. Dr. Ali Çağlar, erstellt worden ist, gibt neue Einblicke in das Denken, die Werte und die Lebensumstände der sogenannten „Generation Z“. Die Bedürfnisse, Ansichten und Lage dieses wichtigen Teils der Wählerschaft zu verstehen, ist entscheidend für das Verständnis der Türkei von morgen.

Der Europäische Grüne Deal und KMU's

Die Europäische Kommission hat im Dezember 2019 den Europäischen Grünen Deal veröffentlicht, der darauf abzielt, Europa bis 2050 klimaneutral zu machen und die Wirtschaft der Europäischen Union (EU) durch Trennung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch nachhaltig zu gestalten.

A Turkish Perspective on Syria - Part II: Silence Before the Storm

An updated assessment of the situation in Syria, especially Idlib, from a Turkish perspective with a detailed overview of the actors on the ground.

Neue nationalistische Partei in der Türkei

Zafer Partisi – Partei des Sieges?

In der Türkei rumort es in der nationalistischen Szene. Am 26. August 2021 wurde beim türkischen In-nenministerium offiziell die Parteigründung der Zafer Partisi (deutsch: Partei des Sieges) eingetragen. Nach der Gründung der İYİ-Partei 2017 als Abspaltung der rechtsnationalistischen MHP, findet nun eine weitere Parteineugründung im nationalistischen Parteienspektrum statt. Die neue Partei um den ehe-maligen stellvertretenden Vorsitzenden der MHP und der İYİ-Partei, Prof. Dr. Ümit Özdağ, rekrutiert sich vor allem aus alten MHP-Kadern, welche 2017 aus Unmut gegenüber den langjährigen Parteivorsitzen-den Devlet Bahçeli zur İYİ-Partei gewandert sind.

pixabay/pixource

Der Europäische Grüne Deal und die Türkei - Möglichkeiten und Implikationen

Im Dezember 2019 verkündete die damals neue EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, dass die EU anstrebe im Jahr 2050 klimaneutral zu sein und spätestens dann keine Netto-Treibhausgasemissionen mehr freigesetzt werden sollen. Dieser „Grüne Deal“ (EGD) ist im Kern ein Versuch eine nachhaltige EU-Wirtschaft durch Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch zu gestalten. Die europäische Wirtschaft soll moderner und ressourceneffizienter werden und gleichzeitig wettbewerbsfähig bleiben. Dazu gehört auch eine grundlegende Überholung des europäischen Energiesystems. Der EGD betrifft aufgrund seiner ambitionierten Agenda und der politischen Brisanz aber auch Staaten außerhalb der EU: Er wird die Beziehungen der EU zu wichtigen Handelspartnern und Energielieferanten zweifellos neu strukturieren. Die grüne Transformation wird nicht ohne die Einbindung von wichtigen Handelspartnern und außereuropäischen Produktionsstandorten gelingen. Die geopolitischen Implikationen und außenpolitischen Konsequenzen des European Green Deals werden demnach auch die Türkei treffen.