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Weichenstellung für den Gipfel: Hochrangiges NATO-Expertengespräch in Berlin
Der Gipfel der NATO-Staats- und Regierungschefs am 7. und 8. Juli 2026 in Ankara wirft seine Schatten voraus: Unter dem Titel „Auf dem Weg zum Ankara-Gipfel 2026: Die Zukunft der euro-atlantischen Sicherheit gestalten“ brachte die gemeinsam von der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Kommunikationsdirektion des türkischen Präsidialamtes und der Türkischen Botschaft Berlin organisierte Roundtable-Diskussion Politikerinnen und Politiker, Diplomaten sowie Sicherheitsexperten in den Räumlichkeiten der Konrad-Adenauer-Stiftung zusammen. Der Besuch von Botschafter Akif Cağatay Kılıç, Chefberater des türkischen Staatspräsidenten für außen- und sicherheitspolitische Fragen, unterstrich dabei den Stellenwert eines offenen Austauschs mit Experten im Vorfeld des Gipfels.
Dr. Mark Speich, Generalsekretär der Konrad-Adenauer-Stiftung, unterstrich die Bedeutung des kontinuierlichen Dialogs zwischen beiden Ländern und verwies auf die bemerkenswerte Entwicklung der deutsch-türkischen Beziehungen in den vergangenen Jahren — eine Entwicklung, die er als Grundlage für die vertiefte sicherheitspolitische Zusammenarbeit der Gegenwart wertete. Kılıç bekräftigte seinerseits die Rolle der Türkei als starkes und unverzichtbares NATO-Mitglied, das entschlossen zur euro-atlantischen Sicherheit beitragen werde.
Oğuz Üçüncü, AK Partei-Abgeordneter und Mitglied der NATO-Parlamentarischen Versammlung, mahnte zur strategischen Weitsicht: Der bevorstehende Gipfel in Ankara werde ein historischer sein, das Bündnis müsse sich akribisch auf die Verteidigung seiner verschiedenen Flanken vorbereiten und vorausschauend handeln. Auch die Vertiefung der deutsch-türkischen Rüstungskooperation kam zur Sprache, ein Thema, das in Berlin zunehmend politisches Gewicht gewinnt.
Die Veranstaltung machte deutlich: Wenige Wochen vor Ankara ist Berlin ein wichtiger Ort des Vorgesprächs und die KAS eine gefragte Plattform für den transatlantischen Dialog in bewegten Zeiten.