Buchpräsentation
Ausgebucht

„Stauffenberg. Folgen“ Begegnungen mit der Geschichte

Online-Talk und Buchpräsentation

Details

COLLAGE STAUFFENBERG (größer)
Sophie von Bechtoltsheim (o.), Monika Stephan (m.), Rabea Gruber (u.)

Wie spiegelt sich die Geschichte in Familien wider? Nach dem Erfolg ihres Buches „Stauffenberg – mein Großvater war kein Attentäter“ erhielt Sophie von Bechtolsheim zahlreiche Briefe und E-Mails, in denen ihr Menschen von sich und ihren Familien erzählten - von den Schuldgefühlen angesichts der eigenen Begeisterung für Hitler, von den Erlebnissen während des Nationalsozialismus und in der Zeit danach und wie diese Zeit bis heute prägende Wirkung in den Familien entfaltet.

 

In ihrem neuen Buch „Stauffenberg. Folgen“ begegnet Sophie von Bechtolsheim diesen Menschen, die ihr von der Prägekraft der Geschichte erzählen und von den Fragen, die uns alle beschäftigen: Aus welchen Motiven handeln wir? Welche äußeren Umstände sind entscheidend? Wie viel Freiheit hat der Einzelne bei der Bestimmung seines Lebens? So entstehen grandiose Familiengeschichten der vergangenen knapp 100 Jahre.

 

Sophie von Bechtolsheim, geb. 1968, Historikerin und Kommunikationswissenschaftlerin. Die Enkelin von Claus Schenk Graf von Stauffenberg lebt und arbeitet als Mediatorin in Uffing am Staffelsee und setzt sich zudem für den Täter-Opfer-Ausgleich ein. Sophie von Bechtolsheim ist stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung 20. Juli 1944.

 

Monika Stephan ist die Großnichte von Josef Höss und arbeitet dessen Geschichte auf. Der 1898 geboren Großonkel litt an einer Verwundung im Ersten Weltkrieg sowie an den psychischen Folgen. Die nationalsozialistische Justiz brandmarkte Höss als „asozial“ und verurteilte ihn wegen Verstößen gegen das so genannte „Heimtücke-Gesetz“ u.a. zu KZ-Haft in Sachsenhausen.

 

Rabea Gruber studierte Angewandte Literatur- und Kulturwissenschaften, Journalistik und Psychologie in Dortmund und Leeds. Sie ist als freie Journalistin tätig, u.a. bei der Deutschen Presse-Agentur sowie bei der Rheinischen Post, gehört zudem zu den Mitgründern eines Literaturkreises für junge Autorinnen und Autoren. Frau Gruber ist Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Programm

Donnerstag, 20. Mai 2021

 

18.00 Uhr

Begrüßung

Dr. Andreas Schulze

Konrad-Adenauer-Stiftung; Leiter des Regionalbüros Westfalen     

 

Online-Talk und Buchpräsentation

„Stauffenberg. Folgen“ - Begegnungen mit der Geschichte

 

Sophie von Bechtolsheim

Historikerin und Kommunikationswissenschaftlerin;

Enkelin von Claus Schenk Graf von Stauffenberg

 

Monika Stephan

Großnichte des NS-Opfers Josef Höss

 

anschließend Gespräch

 

Moderation: Rabea Gruber

Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung

 

 

Die Veranstaltung findet als Videogespräch über Zoom statt. Eine Teilnahme ist nur nach Voranmeldung möglich – wir senden zeitnah vor dem Termin die Einwahldaten. Die Nutzung der Software ist kostenlos; es können aber ggf. Kosten für die Internet-Verbindung entstehen.

Die Einwahl ist über jedes Endgerät (Smartphone, Tablet, Laptop) möglich. Die Videokamera und das Mikrofon können dabei von den Teilnehmenden jederzeit selbst abgeschaltet werden.

Bitte beachten Sie die Datenschutzrichtlinien unter https://www.kas.de/web/guest/datenschutz.

 

Bildrechte Buchcover: Herder Verlag

Bildrechte Referentenfotos: privat

Zum Kalender hinzufügen

Veranstaltungsort

Online via Zoom

Referenten

  • Sophie von Bechtolsheim
    • Monika Stephan
      • Rabea Gruber (Moderation)
        Kontakt

        Dr. Andreas Schulze

        Dr

        Leiter Regionalbüro Westfalen, Politisches Bildungsforum NRW

        andreas.schulze@kas.de +49 231-1087777 - 0 +49 231-1087777 - 7