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Teile der aktuellen US-Regierung haben sich unter ihrem Leitspruch, Make American Great Again (MAGA), dem Kulturkampf auch in Europa verschrieben. Seit der Rede von Vizepräsident JD Vance auf der Münchener Sicherheitskonferenz 2025 weisen offizielle Dokumente und Äußerungen hochrangiger Vertreter der Regierung immer wieder darauf hin, dass die europäische Politik aktiv beeinflusst wird. Als potenzielle Verbündete der MAGA-Agenda haben sich in Europa rechtspopulistische Parteien angebote, in Frankreich etwa das Rassemblement National (RN).
Doch für diese Parteien sind die Verbindungen in die USA mit bedeutenden Risiken verbunden. Die Episode rund um die Drohungen Donald Trumps und seiner Berater gegen die territoriale Integrität Dänemarks in Grönland haben gezeigt, dass die Anschlussfähigkeit von MAGA in Europa deutliche Grenzen hat.
Wie es um die neuen transatlantischen Netzwerke und Verbindungen u.a. in Vorbereitung auf die Präsidentschaftswahl 2027 in Frankreich steht, darüber berichtet Jacob Ross, Research Fellow im Europa-Zentrum der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) im Gespräch mit Karoline Gil, Co-Vorsitzende des Regionalforums Baden-Württemberg der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).
Zur Person: Dr. Jacob Ross
Dr. Jacob Ross ist Research Fellow bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), wo er zu französischer Außen‑ und Sicherheitspolitik sowie zu den deutsch‑französischen Beziehungen forscht. Zuvor arbeitete er u. a. bei der NATO‑Parlamentarierversammlung und im französischen Außenministerium und veröffentlichte zahlreiche Analysen zu europäischer Politik, u.a. zu transnationalen rechtsautoritären Netzwerken.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem DGAP Regionalforum Baden-Württemberg statt.
Download the agenda: Programm 26-03-16 Make Europe Great Again.pdf