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Querschnittsevaluierung durch Dr. Berthold Kuhn im Bereich Nachhaltige Kommunal- und Regionalentwicklung

Mehrere Tage lang nahm Dr. habil. Berthold M. Kuhn sich für die Evaluierung im Bereich „Nachhaltige Kommunal- und Regionalentwicklung“ Zeit

Für die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) Ramallah ist der Bereich Kommunal- und Regionalentwicklung eines der Kernthemen ihrer Arbeit. Zusammen mit dem Institute for Community Partnership (ICP), eines an-Instituts der Universität Bethlehem, wurden im Bereich des „Good Governance“ auf lokaler Ebene zahlreiche Maßnahmen durchgeführt.

Eine zeitgemäße Arbeit in diesem Sektor setzt jedoch eine fortwährende Beobachtung und Identifikation aktueller und zukünftiger Herausforderungen und deren Aufbereitung voraus. Eine Evaluierung trägt daher auch immer zur Schärfung des eigenen Leitbilds bei. Für die Querschnittsevaluierung im Bereich „Nachhaltige Kommunal- und Regionalentwicklung“, die in zehn Ländern, in denen die KAS vertreten ist, durchgeführt wird, beauftragte die Zentrale der KAS die unabhängigen Gutachter Dr. habil. Berthold M. Kuhn und Dr. Günter Dill. Im Rahmen dieser Evaluierung begutachtete Dr. Kuhn bereits die KAS-Büros in Vietnam, Senegal, auf den Philippinen und Kambodscha. Das Ziel dieser Maßnahme ist die kontinuierliche Verbesserung der Arbeit der Auslandsbüros.

Während der Evaluation der KAS Ramallah wurde er vom Büroleiter Felix Dane und der zuständigen Projektmanagerin Ilona Stettner begleitet. In der Zeit, in der er das Wirken der KAS Ramallah begutachten konnte, traf er nicht nur Mitarbeiter des ICP, sondern auch Vertreter der EU-Kommissionsdelegation, des deutschen Vertretungsbüros in Ramallah, des Local Aid Coordination Secretariat (LACS), des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) und der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ). Dabei lies er sich offen und ehrlich über die Arbeit vor Ort berichten.

Die KAS Ramallah erwartet mit Spannung die Ergebnisse der Evaluation und bedankt sich bei Herrn Dr. Kuhn für den reibungslosen Ablauf. Einhellig war man dabei der Meinung, dass eine Evaluation unter diesen Umständen nur vorteilhaft bei der Identifikation von eigenen Unzulänglichkeiten sein kann. Die letzte Station der Querschnittsevaluierung führt Dr. Kuhn nach Nigeria.