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Notas de acontecimientos

Das Beispiel der sozialen Marktwirtschaft und die aktuelle wirtschaftliche Situation in Bolivien

Eine Vortragsreihe im Hotel Radisson in La Paz

Die Konrad Adenauer Stiftung hat in Zusammenarbeit mit der Stiftung Nueva Democracia am 9. Oktober 2013 zu einer Vortragsreihe ins Hotel Radisson in La Paz eingeladen. Thema war „ Das Beispiel der sozialen Marktwirtschaft und die aktuelle wirtschaftliche Situation in Bolivien“. Ziel war es, interessierten Bürgern das Konzept der sozialen Marktwirtschaft genauer zu erläutern und ein solches Modell für Lateinamerika vorzustellen.

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Am 9. Oktober lud die Konrad Adenauer Stiftung in Kooperation mit der Stiftung Nueva Democracia interessierte Bürger zu einer Vortragsreihe über das Thema: „Das Beispiel der sozialen Marktwirschaft und die aktuelle wirtschaftliche Situation in Bolivien“ ins Hotel Radisson ein.

Als Referenten für diese Veranstaltungen waren Napoléon Pacheco, Direktor der Stiftung Milenio, der einen Überblick über die bolivianische Wirtschaft gab, Professor Dr. Luis Ignacio Román Morales, Professor an der Jesuitenuniversität Guadalajara in Mexiko, mit dem Themenschwerpunkt: „Die soziale Marktwirtschaft. Eine Option für Lateinamerika?“ und Professor Román Fernando Candia, ehemaliger Wirtschaftsminister, der einen Ausblick zur aktuellen wirtschafltichen Entwicklung in Bolivien vorstellte, geladen.

Zu Beginn der Veranstaltungen hielt die Leiterin des Länderbüros der Konrad Adenauer Stiftung in Bolivien, Susanne Käss, ein Grußwort und eröffnete daraufhin die Veranstaltung.

Napoléon Pacheco begann den ersten Vortrag mit dem Thema: „ Die bolivianische Wirtschaft unter dem Gesichtspunkt der Prinzipien der sozialen Marktwirschaft“. In seinem Vortrag stellte er kurz die Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft vor: (1) Privateigentum, (2) offene und wettbewerbsfähige Märkte, (3) Vertragsfreiheit, (4) stabile und transparente politische Maßnahmen und (5) Vorrang der Währungspolitik. Anschließend analysierte er, ob diese Prinzipien in Bolivien formal und auch in der Praxis erfüllt sind oder nicht. Schlussfolgernd stellte er fest, dass die fünf genannten Prinzipien in Bolivien, sofern sie formal existieren, immer wieder verletzt werden.

Daran anschließend folgte Prof. Dr. Ignacio Román Morales mit seiner Ausführung. „Die soziale Marktwirtschaft. Eine Option für Lateinamerika?“. Er begann seinen Vortrag damit, das lateinamerikansiche Dilemma aufzuzeigen. Dies besteht darin, entweder die Produktivität, die Wettbewerbsfähigkeit, die Liberalisierung und den Eintritt in die Globalisierung der Märkte zu steigern und darauf zu hoffen, dass die positiven Auswirkungen sich auf die sozio-ökonomischen Umstände ausbreiten. Oder direkt gegen die historisch gewachsenen Ungleichheiten vorzugehen, mit dem Ziel die soziale Kohäsion und die Voraussetzungen für ein ausgeglichenes Wachstum zu erreichen, das Auswirkungen auf die Nachfrage, das Wachstum und die Wettbewerbsfähigkeit gewährleistet. Daraufhin erläuterte Dr. Ignacio Román Morales kurz den Ursprung des Konzepts der sozialen Marktwirtschaft und ging dann auf die Prinzipien dieses Marktwirschaftskonzeptes ein und erläuterte dies im Kontext zu Lateinamerika.

Als letzter Referent hielt Professor Román Fernando Candia eine Präsentation zum Thema: „ Soziale Marktwirtschaft – Chancen und Restriktionen in Bolivien“. Herr Candia begann seine Ausführungen damit, zu erläutern, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen um die soziale Marktwirtschaft in Bolivien etablieren zu können. Daraufhin zeigte er auf, welche Gründe es gibt, dass der Staat in die Wirtschaft eingreift und abschließend nannte er die Maßnahmen, die der Staat zur Regulierung zu Verfügung hat.

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