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Notas de acontecimientos

Präsentation des Wirtschaftsberichts der Milenio-Stiftung

"Ohne Investitionen keine Zukunft"

Am 21. September fand im Saal Germania des Hotel Europa in La Paz von 19:00 bis 22:00 die Präsentation des Berichts über die aktuelle Wirtschaftssituation Boliviens der Milenio-Stiftung statt. Die Präsentation des regelmässig von der Milenio-Stiftung mit Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) publizierten Berichts über die wirtschaftliche Konjunktur in Bolivien wurde von Seiten des Geschäftsführers der Milenio-Stiftung, Napoleón Pacheco, dem Koordinator der Publikation José Luis Evia Vizcarra, sowie Mauricio Medinaceli gehalten.

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In seinen Begrüßungsworten dankte Napoleòn Pacheco der kontinuierlichen Unterstützung durch die Konrad-Adenauer-Stiftung und übergab das Wort an Susanne Käss, Leiterin des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Bolivien, die die Arbeit der Milenio-Stiftung hinsichtlich des Wirtschaftsberichts lobte, der mittlerweile schon zu einer festen Institution geworden sei.

Darüber hinaus, so Käss, sei der Bericht eine der wichtigsten Informationsquellen über die wirtschaftliche Konjunktur Boliviens, leider würde sei dessen Gestaltung aber jedes Mal schwieriger, da der Staat nicht genügend Informationen über die wirtschaftliche Situation zur Verfügung stelle.

Der erste Teil der Präsentation erfolgte durch Napoleón Pacheco, der sich vor allem mit dem Investitions- und Wachstumsklima in Bolivien im Kontext der Weltwirtschaft auseinandersetzte. So wie auch die Grundaussage der Publikation „Ohne Investitionen keine Zukunft“, machte Pacheco die Wichtigkeit von Investitionen hinsichtlich der dadurch wachsenden Einkommen und vermehrten Arbeitsplätze deutlich.

José Luis Evia Vizcarra widmete sich danach der Finanzsituation und machte auf die stark steigende Staatsrate aufmerksam, die sich auf Verstaatlichungen, Ausweitung des öffentlichen Sektors und Neugründung staatlicher Firmen zurückführen lasse. Trotz der Genesung der Preissituation nach der intensivsten Phase der Weltwirtschaftskrise seien die Überschüsse der Unternehmen instabil und gefährdet. Vizcarra warnte vor der Tendenz sinkender Kapitalströme sowie vor der sich ausweitenden Preisregulierungspraxis der Regierung, durch die die momentan moderate Inflationsrate beeinflusst werden könnte.

Mauricio Medinaceli übernahm den letzten Part der Präsentation, in dem er vor allem auf die Notwendigkeit vermehrter Investitionen in die Forschung einging.

Fehlende Investitionen, so Medinaceli, seien der Hauptgrund für das begrenzte Wirtschaftswachstum Boliviens. Auffällig sei in diesem Kontext, dass sich zwar die Staatsrate und der Anteil staatlicher Unternehmen, nicht aber die Investitionsrate erhöhe.

In der darauffolgenden Frage-Antwort-Runde informierte sich das Publikum nach den Quellen des Berichts und diskutierte über den Zusammenhang zwischen Verstaatlichung und ausbleibenden Investitionen. Danach war Zeit für einen Vino de Honor.

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