Discusión

Dialog zwischen Generationen

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Detalles

Über 40 junge Männer und Frauen waren der Einladung der Stiftung gefolgt, um an einer weiteren Veranstaltung im Rahmen des Zyklus „Dialog zwischen Generationen“ teilzunehmen.

Die Gesprächsreihe dient dem Ziel, Jugendliche an die Politik heranzuführen und sie für ein Engagement zu interessieren und zu motivieren.

Der Kreis der Zuhörer setzte sich überwiegend aus Studenten verschiedener chilenischer Universitäten zusammen, die zum großen Teil nicht parteipolitisch gebunden waren. Nur eine Minderheit repräsentierte den Jugendverband der christlich- demokratischen Partei Chiles.

Der Außenminister, ein innerparteilicher Gegner der jetzigen Parteiführung, erläuterte die Positionierung Chile bei zunehmender Globalisierung. Dabei nahm er Bezug auf die erfolgreiche Außenwirtschaftspolitik in den vergangenen 15 Jahren mit Freihandelsabkommen gegenüber den wichtigsten internationalen Handelspartnern. Chile sehe mehr Chancen als Risiken in der Globalisierung.

Priorität bleibe für das Land der Multilateralismus, der offene Regionalismus und die Stellung innerhalb der lateinamerikanischen Region.

Bei der anschließenden Aussprache wurden Fragen zum bilateralen Verhältnis gegenüber Chiles Nachbarn gestellt, zu Chiles Militär- und Rüstungsausgaben, zum Konsens zwischen der Opposition und der Regierung in Fragen der chilenischen Außenpolitik, zum Unilateralismus der Vereinigten Staaten, zur Achse Mexiko-Chile und zur jüngsten Wahl von José Miguel Insulza zum Generalsekretär der OEA.

Bei einem „Vino de Honor“ bestand im Anschluß Gelegenheit, bei individuellen Gesprächen Einzelaspekte der dargestellten Thematik zu vertiefen.

Santiago im Mai 05

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Lugar

KAS-Büro, Chile

Altavoces

  • mit dem Außenminister
    • Herrn Ignacio Walker
      • u. a.
        Contacto

        Dr. Helmut Wittelsbürger

        Former Resident Representative of the Konrad-Adenauer-Stiftung in Chile