Nach dem denkbar knappsten Sieg der Sozialisten bei den Regionalwahlen in der spanischen Provinz Galizien am 19. Juni 2005, der die 16-jährige Amtszeit des legendären Regionalpräsidenten der Volkspartei, Manuel Fraga, beendete, wurde die neue Regierung (Xunta) aus Sozialisten
(PSdeG) und Nationalisten (BNG) am 2. August 2005 vereidigt.
Neuer Regionalpräsident ist der 57-jährige Sozialist Emilio Pérez Touriño (PSdeG). Seinem Kabinett gehören 8 Sozialisten und 4 Nationalisten an. Politisches Ziel der neuen Regierung ist die Reform des Autonomiestatuts
(Regionalverfassung) für Galizien, um zusätzliche Kompetenzen für die Region aus Madrid zu gewinnen. Darüber hinaus plant die Regierung, in Anlehnung an die Regionen Katalonien und Baskenland, die Anerkennung als "Nation" zu fordern.
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