Notas de acontecimientos

Politische Kommunikation und Wirtschaft in Atlántida

Unter der Überschrift „Politische Kommunikation und Wirtschaft“ fand am Sonntag, dem 23. Oktober2016 eine weitere Konferenz in der Provinz Canelones statt, die die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. in Zusammenarbeit mit der Jugendorganisation der Partido Nacional organisiert hat. Mehr als 30 junge Politiker kamen in der kleinen Stadt Atlántida zusammen, um bei Vorträgen und Workshops, mehr über politische Kommunikation und Wirtschaft zu erfahren.

Begrüßt wurden sie zunächst von dem Abgeordneten des Wahlkreises Canelones, Sebastián Andújar. Außerdem richteten Agustina Carriquiry, Projektkoordinatorin der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., und Gonzalo Baroni, Präsident der Jugend der Partido Nacional, einige einleitende Worte an die Teilnehmer und bedankten sich für das große Interesse.

Mit einem Vortrag zu politischer Kommunikation, Wahlkampagnen und Kommunikationswerkzeugen leitete der Soziologe Federico Irazábal den ersten Workshop ein. „Jeder von uns hat im Internet durch die Nutzung sozialer Medien ein anderes Bild und eine andere Identität“, erklärte Irazábal. Dieses eigens produzierte Image nutzten Politiker und Parteien wie Angela Merkel von der CDU in Deutschland oder Barack Obama von der Demokratischen Partei in den Vereinigten Staaten, um Wahlen zu gewinnen. Dieser Trend sei in den letzten Jahren stark angewachsen, weshalb bei Wahlkämpfen immer häufiger einzelne Personen im Vordergrund stünden und nicht etwa eine Partei. Durch die sozialen Medien gelinge es Politikern, Nähe zu den Wählern aufzubauen und sie an ihrem politischen und privaten Leben verstärkt teilnehmen zu lassen.

Im zweiten Teil des Tages stellten Pablo Pérez und Gonzalo Baroni von der Jugend der Partido Nacional die 180jaherige Geschichte ihrer Partei dar. Zudem stellten sie zahlreiche Persönlichkeiten der Partei wie Manuel Oribe, Wilson Ferreira Aldunate und Luis A. Lacalle vor.

Zum Abschluss wurde den Jugendlichen der Aufbau der Parteistrukturen erklärt und auf die Dringlichkeit und Abhängigkeit der Partei von engagierten Nachwuchspolitikern hingewiesen.

Eindrücke von Theresa Hohmann

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