Die Bodenfrage in der Demokratischen Republik Kongo steht weiterhin im Mittelpunkt der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen des Landes, insbesondere in den von bewaffneten Konflikten geprägten Gebieten. Vor diesem Hintergrund empfing uns die Universität Kinshasa zu einem wissenschaftlichen Vormittag zum Thema „Landbesitz, bewaffnete Konflikte und die Zukunft des Staates“, bei dem Studierende, Forschende und Lehrende zu einem intensiven Austausch über diese entscheidende Thematik zusammenkamen. In Vorträgen und interaktiven Diskussionen untersuchten die Referenten, wie der Zugang zu Land, Landrechte und lokale Regierungsführung die Dynamik bewaffneter Konflikte und die Aussichten auf einen dauerhaften Frieden in der DR Kongo beeinflussen können.