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In unseren Thüringer Europa-Talks 2026 widmen wir uns in drei Terminen rund um die Europa-Woche einem der drängendsten Themen: Wie wird der Staat fit für die Zukunft. Deutschland hinkt bei der digitalen Verwaltung hinterher: Nur ein Bruchteil der OZG Leistungen ist online verfügbar, föderale Strukturen und fehlende Standards bremsen den Fortschritt. Was können wir von anderen europäischen Staaten lernen?Programme
27. April 2026, 15 Uhr
In einem ersten Talk wollen wir mit unserem Fachkollegen Marcel Schepp den Ist-Stand in Deutschland analysieren und mit der Europaabgeordneten Marion Walsmann den Blick nach Europa aufspannen.
4. Mai 2026, 13 Uhr
In einem zweiten Talk steht Litauen im Mittelpunkt. Im Gespräch mit Inga Rovbutas, Wirtschaftsattachée Botschaft der Republik Litauen in Berlin geht es um ihr Land, welches aktuell in E-Government-Top Rankings durch massive Investitionen in digitale Infrastruktur und einer starken Kultur der E Partizipation sowie datenbasiertem Monitoring punktet. Im Fokus des Talks stehen darüber hinaus auch Praxisbeispiele aus der Verwaltung. Der Austausch und die Vernetzung von Litauen und Thüringen soll zudem in den Blick genommen werden.
5. Mai 2026, 12.30 Uhr
In einem dritten Talk am sprechen wir mit unserem Kollegen Sebastian Enskat, Leiter Multilateraler Dialog Wien und schauen nach Österreich. Mit Blick auf die föderale Strukturen gilt besonders Österreich dabei als relevanter Vergleichs- und Orientierungspunkt: Das Land hat in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte in der Verwaltungsdigitalisierung erzielt und rangiert im EU-E-Government-Benchmark deutlich vor Deutschland.